BMW: Freude am Fahren auf zwei Rädern

Bilanzpressekonferenz am 9. März in München

| Autor: Stephan Maderner

Ausgelegt auf Dynamik und Wachstum – wie die aktuellen Geschäftszahlen: die BMW-Zentrale in München.
Ausgelegt auf Dynamik und Wachstum – wie die aktuellen Geschäftszahlen: die BMW-Zentrale in München. (Bild: BMW)

Am Donnerstag legte der Auto- und Motorradbauer BMW glänzende Bilanzzahlen für das Geschäftsjahr 2016 vor. Für das Segment Motorräder war es das sechste Rekordjahr in Folge. In Zahlen ausgedrückt heißt das: 145.032 Einheiten und erstmals über zwei Milliarden Euro Umsatz.

BMW hat 2016 bei Absatz, Umsatz und Gewinn neue Bestwerte erzielt. Wie der Hersteller am Donnerstag in München mitteilte, stieg der Konzernüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro. Beim Umsatz legte BMW um 2,2 Prozent auf 94,2 Milliarden Euro zu. Insgesamt lieferte der Münchner Konzern 2,38 Millionen Pkw seiner drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce sowie über 145.000 Motorräder aus.

Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) musste BMW jedoch einen Rückgang um 2,2 Prozent auf 9,4 Milliarden Euro hinnehmen. Vor allem das Kerngeschäft war 2016 weniger ertragreich für den Konzern. Die Ebit-Marge im Automobilbereich ging um 0,3 Prozentpunkte auf 8,9 Prozent zurück, lag damit aber immer noch deutlich im angepeilten Zielkorridor zwischen 8 und 10 Prozent.

Dagegen profitierte BMW vom starken Geschäft mit Finanzdienstleistungen. In dieser Sparte stiegen die Erlöse um 8,2 Prozent auf 25,7 Millionen Euro. Das Ebit legte um 10,2 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zu.

Das Segment Motorräder glänzt

2016 war für die BMW Group auch für das Segment Motorräder ein Rekordjahr. Der Jahresabsatz legte um 5,9 Prozent auf 145.032 (Vorjahr: 136.963) an Kunden ausgelieferte Motorräder und Maxi-Scooter zu – der sechste Absatzrekord in Folge. Die fünf größten Märkte von BMW Motorrad waren Deutschland, USA, Frankreich, Italien und Spanien. Als Teil seiner neuen Strategie erweitert BMW Motorrad seine Modellpalette und setzt sich ein Absatzziel von 200.000 Einheiten im Jahr 2020.

Der Umsatz stieg 2016 um 4,0 Prozent auf 2,069 (Vorjahr: 1,990) Milliarden Euro und lag damit erstmals bei mehr als zwei Milliarden Euro. Das EBIT legte um 2,7 Prozent auf 187 (Vorjahr: 182) Millionen Euro zu. Wie im Segment Automobile strebt die BMW Group von 2017 an auch im Segment Motorräder eine EBIT-Marge im Korridor von 8 bis 10 Prozent an. Vergangenes Jahr lag der Wert bei 9,0 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern stieg auf 185 Millionen Euro (Vorjahr: 179/plus 3,4 Prozent).

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