Johammer J1 – Summsummsumm contra Brummbrumm

20- bis 25.000 Euro kostet dieses außergewöhnliche Strommotorrad

11.02.14 | Autor: Stephan Maderner

Das neue strombetriebene Zweiradkonzept Johammer J1 polarisiert durch sein Äußeres. Doch was steckt wirklich in ihm?
Das neue strombetriebene Zweiradkonzept Johammer J1 polarisiert durch sein Äußeres. Doch was steckt wirklich in ihm? (Foto: Johammer)

Das strombetriebene Zweiradkonzept J1 der österreichischen Firma Johammer e-mobility GmbH mit Sitz in Bad Leonfelden polarisiert die Motorradcommunity. Warum, das lesen sie hier.

Die Firma Johammer hat es sich nach eigenen Angaben zur Aufgabe gemacht, neue Mobilität durch neue Arbeit zu entwickeln. Unter neuer Arbeit wird vor allem eine Arbeits- und Herangehensweise mit viel Freiraum zum Experiment verstanden. Der Hintergedanke dabei: Experimentieren, um Altes loszulassen und Neues zu denken. Denn nur dann seien auch wirklich radikale Produktentwicklungen möglich. Aktuellste Produktentwicklung, welche aus der Forschung in der Kunststofftechnik und der Anwendung neuester Batterietechnologien entstanden ist, ist das Elektromotorrad Johammer J1.

„Ziel ist nun die Weiterentwicklung des kompromisslos auf Elektromobilität konstruierten Johammer und das Vorantreiben des Fortschritts in der Batterieforschung“, sagt Lukas Geymeyer von Johammer. Die Mobilität befinde sich im Wandel – in den kommenden Jahren werden auf Europas Straßen immer mehr Fahrzeuge „unter Strom stehen“. Vor allem im Bereich des einspurigen Reisens sei die Auswahl an elektrisch betriebenen Modellen bis dato jedoch eher unbefriedigend gewesen.

Die Sehnsucht in diesem Bereich tätig zu werden wurde von der Johammer e-mobility GmbH durch eine neue Form der Mobilität gestillt: ein Elektromotorrad, konsequent um die Antriebseinheit herum entwickelt, in Leichtbauweise, 100 Prozent recyclingfähig, emissionsfrei zu fahren, in kleinen Losgrößen wirtschaftlich herstellbar, dessen neuartige Formensprache das logische Ergebnis dieser klaren Herangehensweise ist.

Das bietet der Johammer J1

Der Johammer J1 biete eine revolutionäre Batterietechnologie, gut durchdachte technische Ausführungen und ein außergewöhnliches Design. Das Akku-Pack, welches eigens für den Johammer J1 entwickelt und produziert wurde, besteht aus platzsparende verbauten Lithium-Ionen-Markenzellen. Das Pack ist insgesamt kleiner und leichter als vergleichbare Akku-Systeme und erbringt die höchstmögliche Leistung bei einer von Johammer garantierten Lebensdauer von fünf Jahren, mindestens 85 Prozent Kapazität, bei bestimmungsgemäßer Verwendung. Das Drehmoment mit 220 Nm am Rad ist über den gesamten Geschwindigkeitsbereich konstant. Das Chassis sei aufgrund des verwendeten Kunststoffs sehr stabil, bruchsicher und äußerst leicht. Der Profilrahmen und die Schwingen bestehen vollständig aus Aluminium und liefern bei extrem niedrigem Gewicht eine hohe Torsionssteifigkeit. Gelenkt wird mittels mechanischer Radnabenlenkung, gebremst wird mittels Scheibenbremsen. Beim Bremsvorgang wird Energie rekuperiert.

Der Schwerpunkt liegt bei niedrigen 350 mm. Das Gesamtgewicht des Johammer J1 beträgt 159 Kilogramm bei der Kurz-, bzw. 179 Kilogramm bei der Langstrecken-Variante. „Tankbar“ ist das Elektromotorrad an jeder haushaltsüblichen Schuko- oder Kraftstromsteckdose.

Den Johammer J1 gibt es in verschiedenen Ausstattungsvarianten, die sich in Akkukapazität beziehungsweise Reichweite und Ladegerät (on board) unterscheiden. Die Leistung beträgt 11 kW (mit Führerschein B Code 111 in Österreich oder in Deutschland mit A1, A2 oder A lenkbar) mit einer Reichweite von 100 oder 200 Kilometer Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 120 km/h. Ab Frühjahr 2014 ist der Johammer J1 erhältlich. Die Preisrange liegt je nach Modell (J1.100, J 1.150 und J1.200) zwischen 20- und 25.000 Euro.

Inhalt des Artikels:


Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42527659 / E-Mobilität)