Govecs: Fahrschule Philipp wird erste E-Fahrschule Deutschlands

Govecs-Roller für den Einstieg

30.05.14 | Redakteur: Sandra Liermann

Mit seinen Elektrorollern will Govecs Fahrschüler vom emissionsfreien Fahren überzeugen.
Mit seinen Elektrorollern will Govecs Fahrschüler vom emissionsfreien Fahren überzeugen. (Bild: Govecs)

Die Fahrschule Philipp aus Offenbach ist die erste Fahrschule in Deutschland, die für ihre Mofa- und Rollerschüler ausschließlich Elektroroller ins Rollen bringt.

Mark Philipp, Inhaber der Fahrschule Philipp in Offenbach, feierte kürzlich das zweijährige Bestehen der Fahrschule. Für ihn war von vornherein klar, dass er eine offene und innovative Schule führen möchte: „Wir warten nicht ab. Wir wollen Elektromobilität aktiv fördern. Das zeichnet uns als eine Fahrschule aus, die Neues wagt und damit Trends setzt. Unsere Schüler würdigen das - der Erfolg gibt uns recht.“

Seit einem Jahr setzt die Fahrschule nun Elektroroller von Govecs ein. Mark Phillip ist zufrieden: Reichweite, Ladezeiten, Sicherheit und Fahrspaß stimmen ihm zufolge. Nachdem er mit dem Modell Govecs Go S2.4 für die AM-Fahrschüler in die Elektromobilität eingestiegen ist, bezog er bald auch ein weiteres Modell für die Mofa-Schüler. Thomas Grübel, Geschäftsführer von Govecs, ist überzeugt: „Fahrschulen sind perfekte Botschafter für Elektromobilität: Die Jugendlichen erleben hier live die Faszination der neuen Technologie auf zwei Rädern und stellen fest, dass emissionsfreies Fahren einfach Spaß macht. Sie müssen nicht mehr überzeugt werden und klären sogar ihre Eltern auf. Ein Roller ist das perfekte Einstiegsfahrzeug in die E-Mobilität.“

Dem Münchner Unternehmen zufolge sind ihre Elektroroller nicht nur günstig im Unterhalt, sondern aufgrund des tief gelagerten Schwerpunktes auch wendig und sicher. Zudem sollen sie schnell beschleunigen und selbst bei mehreren Fahrten eine gute Reichweite haben. Geladen werden können sie über eine normale Haushaltssteckdose. Aufgrund der komplizierten Technik und hochwertiger Komponenten sind Elektrofahrzeuge in der Anschaffung teurer als ihre kraftstoffbetriebenen Pendants. Gerade die Batterien stellen immer noch einen hohen Kostenfaktor dar.Für Fahrschulen gibt es aus diesem Grund ein ganz besonderes Angebot. „Um Fahrschulen den Einstieg in die Elektromobilität zu erleichtern, machen wir ihnen das Angebot ‚Zwei Roller – eine Batterie‘“, erklärt Thomas Grübel, Geschäftsführer von Govecs. Hierbei liefert das Unternehmen zwei Roller unterschiedlicher Leistungsklassen, aber nur eine Batterie aus. Das Angebot beinhaltet zwei Varianten des Modells Go S1.4 in den Geschwindigkeitsklassen 25 km/h und 45 km/h sowie eine Wechselbatterie. Nach einer Fahrstunde mit dem 25 km/h-Roller kann die Wechselbatterie prompt in die 45 km/h-Variante eingesetzt werden. Die Reichweite der Govecs Roller soll in der Regel für mehrere Unterrichtseinheiten ausreichend sein. Govecs zufolge bedeutet dieses Modell für Fahrschulen eine Einsparung von 1.590 Euro.

Die Modelle Go S1.3, Go S1.4 und Go 2.4 eignen sich für die Führerscheinklassen Mofa und AM.

Der Go S1.3 entspricht der "50 cm³"-Klasse und ist als 45 km/h und als 25 km/h Version erhältlich.

Das Modell Go S1.4 mit einer Spitzengeschwindigkeit von 45 km/h lässt sich ebenfalls mit 50ccm vergleichen. Dieses Modell hat eine 15 Kilogramm schwere Wechselbatterie, die sich mit wenigen Handgriffen entnehmen und an einem externen Ladegerät aufladen lässt. Bis zu 50 Kilometer soll der Roller so mit einer Batterieladung zurücklegen können.

Den Go 2.4 bezeichnet Govecs als „das Reichweitenwunder“: Ebenfalls in der 50 ccm-Klasse soll der Roller bis zu 100 Kilometern ohne Zwischenladung schaffen. Er ist in drei Höchstgeschwindigkeiten – 25 km/h, 45 km/h oder sogar 63 km/h – zu erwerben.


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