IVM: Neuzulassungen des ersten Quartals 2017

Langsam ernährt sich das Eichhörnchen

| Autor / Redakteur: Ulf Böhringer/SP-X / Joram Schweizerhof

Kawasaki konnte bei den Zulassungszahlen im ersten Quartal 2017 einen kräftigen Zuwachs von 17 Prozent verzeichnen.
Kawasaki konnte bei den Zulassungszahlen im ersten Quartal 2017 einen kräftigen Zuwachs von 17 Prozent verzeichnen. (Bild: Kawasaki)

Die Bilanz des ersten Quartals ist zwar noch negativ, doch der Trend zu steigenden Zulassungszahlen könnte sich auch dieses Jahr wieder durchsetzen.

Nur 35.281 Zweiradzulassungen in Deutschland und damit ein Minus von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bilanziert der Industrieverband Motorrad (IVM) in Essen nach den ersten drei Monaten dieses Jahres. Das war nach dem Zulassungsboom am Ende des Vorjahres nicht anders zu erwarten: Angesichts der zum 1. Januar 2017 in Kraft getretenen gesetzlichen Änderungen – Stichwort Euro 4 – sind mehrere tausend Motorräder und Roller aller Leistungsklassen mit Tageszulassungen über den Jahreswechsel gebracht worden.

Rückläufige Neuzulassungszahlen aufgrund Euro 4

Deshalb waren die Neuzulassungen im Januar und Februar 2017 mit 37 bzw. 24 Prozent stark rückläufig. Im März hat der IVM das erste positive Ergebnis des Jahres 2017 registriert, wenn auch bisher nur für Krafträder und Kraftroller (jeweils plus 9 Prozent); bei Leichtkraftrollern (minus 9 Prozent) und insbesondere Leichtkrafträdern (minus 33 Prozent) waren die Zulassungen auch im März noch tiefrot.

Im gesamten ersten Quartal wurden demnach laut IVM nur 2.042 Leichtkrafträder (minus 43 Prozent) neu in den Verkehr gebracht, bei den Leichtkrafträdern waren es 2.592 Einheiten (minus 18 Prozent), bei Kraftrollern über 125 Kubikzentimetern Hubraum 2.365 Stück (minus 2 Prozent) und bei den Krafträdern über 125 Kubikzentimetern 28.262 Fahrzeuge (minus 1,6 Prozent).

BMW mit Abstand vorne

Bei den Motorrädern führt nach den ersten drei Monaten BMW (8.600 Zulassungen) mit einem Plus von 10 Prozent die Marken-Hitliste an. Es folgt Kawasaki (3.400 Einheiten, plus 17 Prozent) vor Honda (3.300 Stück, plus 2,5 Prozent). Ein starkes Plus schrieb zu Jahresanfang Triumph mit plus 28 Prozent (1.600 Fahrzeuge). Kräftige Rückgänge verzeichnen bislang noch MV Agusta (minus 66 Prozent), Indian (minus 45 Prozent), Betamotor (minus 38 Prozent), Aprilia (minus 34 Prozent), KTM (minus 31 Prozent), Harley-Davidson (minus 20 Prozent) und Moto Guzzi (minus15 Prozent). Im März sind noch nicht alle Neumodelle des Jahres 2017 verfügbar gewesen, weshalb die IVM-Statistik sich im zweiten Quartal deutlich ändern dürfte.

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