Pro Superbike: Revival am Sachsenring

Comeback der Pro Superbike in Deutschlands Motorradsport-Mekka

| Redakteur: Sandra Liermann

Rennen mit den Stars von damals am Sachsenring.
Rennen mit den Stars von damals am Sachsenring. (Foto: Pro Superbike)

Von 1991 bis 2001 traten in der Pro Superbike-Serie die besten Piloten aus Deutschland gegen namhafte ausländische Fahrer an. Im Mai 2014 kehrt die Pro Superbike an den Sachsenring zurück.

In den elf Jahren der Pro Superbike waren über 300 Fahrer aus 25 Nationen auf 21 Rennstrecken in elf Europäischen Ländern am Start. Damals begeisterten die Fahrer die zahlreich erschienenen Fans mit aufregenden Positionskämpfen auf der technisch anspruchsvollen Rennstrecke. Das außergewöhnliche Layout mit dem ständigen Wechsel der Berg- und Talstrecke forderte von den Piloten alles ab. Keine Sekunde Ruhe, ständiges Arbeiten; nur die konditionsstärksten Fahrer hatten eine Siegchance. Im Jahr 1996 war es schließlich der Schwede Christer Lindholm der mit seiner Ducati beide Läufe gewann und den verdienten Siegerkranz mit nach Hause nahm.

Fast 20 Jahre später wird es ein Wiedersehen mit den Stars von damals auf dem Sachsenring geben. Das erste Pro Superbike – The Revival wird im Rahmen der ADAC Sachsenring Classic vom 16. bis zum 18. Mai 2014 stattfinden. Und das weitgehend mit den Maschinen von damals. Die giftgrüne Kawasaki ZX 7 RR, Yamahas OW 01, Suzukis Rennausführung der GSX-R 750 RR, Hondas RC 45 treten gegen die rote Ducati als Dominator der Pro Superbike Klasse wieder gegeneinander an.

Schon jetzt haben einige Piloten von damals ihr Kommen zugesagt. Allen voran „Mister Superbike“, Peter Rubatto, der seine Bimota-Yamaha in dem Original Hein Gericke Design an den Start bringt. Die deutsche Superbike-Legende mit italienischen Wurzeln hat sich als einer der Ersten angemeldet – und wollte gar Rennfahrerkollegen aus der Weltmeisterschaft mitbringen. Das hat Organisator Franz Rau allerdings abgelehnt: "Das Pro Superbike – The Revival ist für dieses Jahr, dem ersten Rennen auf dem neuen Sachsenring gewidmet und nur ehemaligen Pro Superbike-Fahrern vorbehalten. Mit über 300 Fahrern aus den elf Jahren Pro Superbike werden wir genügend "echte" Pro Superbiker am Start haben."

So wird es unter anderem ein Wiedersehen mit Christer Lindholm geben, der gleich seinen Freund Peter Linden mitbringt. Linden fuhr bei seinen Einsätzen in der Pro Superbike eine der legendären Honda RC 30 Rennmaschinen. Schon jetzt freuen sich die beiden Schweden, ihre ehemaligen Konkurrenten nach fast 20 Jahren wieder zu sehen.

Nur kurze Zeit nach Pro Superbike – The Revival werden die weltbesten Motorrad-Asse vom 11. bis zum 13. Juli beim Großen Preis von Deutschland auf dem 3,6 Kilometer langen Sachsenring an den Start gehen.

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