Peugeot will Mehrheit an Scooters abgeben

Sanierungsplan sieht Auslagerung diverser Tätigkeiten vor

| Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Läuft es nach Plan, gehört Peugeot Scooters bald mehrheitlich dem indischen Konzern Mahindra.
Läuft es nach Plan, gehört Peugeot Scooters bald mehrheitlich dem indischen Konzern Mahindra. (Foto: Peugeot)

Peugeot geht an seine Zweiräder: Der französische Autobauer will die Scootersparte sanieren und die Mehrheit verkaufen. Mahindra & Mahindra soll mit 51 Prozent einsteigen.

Peugeot will seine Zweiradsparte sanieren und die Mehrheit an den indischen Hersteller Mahindra & Mahindra verkaufen. Damit bleibt der französische Traditionshersteller zwar seinen Zweirädern treu, verliert jedoch das Sagen. Geplant sei, dass Mahindra & Mahindra 51 Prozent an Peugeot Scooters erwirbt, teilte PSA Peugeot Citroën mit.

Mit der Kooperation mit dem indischen Unternehmen verbindet der französische Hersteller vor allem zwei Hoffnungen: zum einen die Erweiterung der eigenen Produktbasis – 2017 soll ein neues Fahrzeug auf den Markt kommen. Zum anderen erhoffen sich die Franzosen Unterstützung bei der internationalen Expansion der Zweiradsparte.

Mahindra & Mahindra gehört zum indischen Mischkonzern Mahindra. Der stellt neben leichten Nutzfahrzeugen, Pick-ups und Geländewagen – 2011 übernahm das Unternehmen die Mehrheit an Ssangyong – auch kleine Motorräder und Scooter her. Erstmals kam Mahindra Two Wheelers 2008 mit einem eigenen Zweirad auf den Markt.

Neben dem Verkauf der Mehrheit ist auch eine Sanierung von Peugeot Scooters in den nächsten Jahren geplant: Dazu sollen verschiedene Tätigkeiten, bei denen die Franzosen nicht mehr die notwendige Masse aufbringen, ausgelagert werden. Zudem wollen die Franzosen das Mitarbeiterteam neu ordnen und an die Voraussetzungen anpassen.

Der Plan sieht vor, dass rund 80 Angestellte auf freiwilliger Basis das Unternehmen verlassen sollen. Bei neuen Mitarbeitern will Peugeot Scooters künftig auf Werkverträge setzen.

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