Yamaha: Rückruf für Scooter-Trio

Kostenlose Reparatur in der Werkstatt der Vertragshändler

| Redakteur: Chris Sternitzke

Ab in die Werkstatt: Yamaha startet für den Majesty S, den Cygnus X und den Xenter eine Rückrufaktion.
Ab in die Werkstatt: Yamaha startet für den Majesty S, den Cygnus X und den Xenter eine Rückrufaktion. (Foto: Yamaha)

Yamaha ruft seine Scooter-Fabrikate Majesty S, Cygnus X und Xenter zurück in die Werkstatt. Beim Majesty S kann es zu einem Ausfall des Tachometers kommen, beim Cygnus X streikt womöglich die Blinkanlage. Beim Xenter könnte die untere Gabelbrücke brechen.

Der verantwortliche Yamaha-Deutschlandimporteur hat vom Hersteller die Nachricht bekommen, dass er zwei Scooter-Modelle zurückrufen soll. Es handelt sich um die Modelle Majesty S und Cygnus X. Die Inhaber der Modelle werden darum gebeten, einen Werkstatttermin bei den autorisierten Yamaha-Vertragshändlern zu vereinbaren.

Majesty S

Beim Majesty S ist der Typ SE81 vom Rückruf betroffen. Folgende Fahrgestellnummern sind involviert:

RKRSE811000001001 bis RKRSE811000005318,

RKRSE812000001001 bis RKRSE812000001468.

Grund für den Rückruf ist der verbaute Geschwindigkeitssensor, der konstruktive Mängel aufweist. Diese Mängel beziehen sich auf den innenliegenden Rotor, der vom Vorderrad angetrieben wird und dessen Mitnehmernasen unter Umständen brechen können. Dieses Symptom macht sich zum einen durch Geräusche beim Fahren bemerkbar, zum anderen aber auch durch den Ausfall des Tachometers. Diese Mängel werden in der Werkstatt behoben. Die Modifikation beinhaltet die Montage eines neuen, modifizierten Geschwindigkeitssensors. Der Vorgang erfolgt für den Kunden selbstverständlich kostenlos.

Cygnus X

Beim Cygnus X wird der Typ SE41 zurückgerufen. Die Rückrufaktion betrifft folgende Fahrgestellnummern:

LPRSE411000100101 bis LPRSE411000303502,

LPRSE412000120101 bis LPRSE412000330426,

RKRSE411000340101 bis RKRSE411000426285,

RKRSE412000360101 bis RKRSE412000371547.

Den Ausschlag für den Rückruf gab ein möglicher Ausfall der Blinkanlage. Grund dafür ist die zu flexibel ausgelegte Gummi-Halterung des Blinkrelais. Durch die zu große Flexibilität kann das Blinkrelais während der Fahrt hin und her schwingen, wodurch die Kabel am Blinkrelais abreißen können. Wenn dieses Phänomen auftritt, ist die komplette Blinkanlage außer Kraft gesetzt, bzw. ohne Funktion.

Im Zuge der Rückrufaktion wird dieses Problem kostenlos behoben. Die Modifikation beinhaltet die Montage eines neuen, modifizierten Blinkrelais-Halter-Kits, welcher einen stabileren Halter und neue Kabel beinhaltet.

Xenter

Der Rückruf umfasst die Modelle vom Typ SE59 und SG23. Betroffen sind folgende Fahrgestellnummern: RKRSE591000011001 bis RKRSE591000019570,

RKRSE592000051001 bis RKRSE592000051432,

RKRSG231000000101 bis RKRSG231000002581,

RKRSG231000011001 bis RKRSG231000016975. Yamaha bemerkte, dass es bei oben genannten Fahrzeugen, bei hoher Belastung (z.B. durchfahren von Schlaglöchern), unter Umständen dazu kommen kann, dass die untere Gabelbrücke den auftretenden Kräften nicht stand hält und am Schaft bricht. Wenn das beschriebene Symptom auftritt, ist eine stabile Vorderradführung nicht mehr gewährleistet. Im schlimmsten Fall könnte der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlieren, was dann wiederum zum Sturz führen könnte. Deshalb kam der Entschluss zum kontrollierten Rückruf. Die Modifikation beinhaltet die kostenlose Montage einer neuen, modifizierten unteren Gabelbrücke.

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