Triumph Motorcycles Group Ltd. 2016: Ein pfundiges Ergebnis

Optimistischer Blick zurück nach vorn

| Autor: Stephan Maderner

Die Triumph Niederlassung in Frankfurt.
Die Triumph Niederlassung in Frankfurt. (Bild: Triumph)

Die Triumph Motorcycles Group Limited hat ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2016 (Stichtag 30. Juni 2016) vorgelegt. Der britische Hersteller meldet ein Umsatz- und Gewinnplus.

Die Triumph Motorcycles Group Limited hat am heutigen Dreikönigstag die Ergebnisse für ihr Geschäftsjahr 2016, das am 30. Juni 2016 endete, bekannt gegeben. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens umfasst die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb von Motorrädern, Ersatzteilen, Zubehör und Bekleidung in mehr als 57 Ländern weltweit. Insgesamt wurden 56.253 Motorräder verkauft (Vorjahr: 53.812 Einheiten). Der Anteil der ins Ausland verkauften Motorräder stieg von 84,4 auf 85,3 Prozent.

Der britische Hersteller meldet einen Umsatz von 407,6 Millionen Pfund (umgerechnet 475,6 Millionen Euro, plus 16,02 Prozent) und einen Gewinn vor außergewöhnlichen Aufwendungen und Steuern von 16,6 Millionen Pfund (19,3 Millionen Euro, plus 90,8 Prozent)

Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Geschäftsergebnisse von 2015 entsprechend dem britischen Rechnungslegungsstandard FRS 102 angepasst wurden, um eine konsistente Darstellung mit den Ergebnissen von 2016 zu gewährleisten.

Welche Rolle spielt der Brexit?

Bei der Betrachtung der finanziellen Ergebnisse gilt es insbesondere zu berücksichtigen, dass das britische Pfund wegen des Brexits seit Anfang 2016 bis heute rund 14 Prozent seines Wertes verloren hat. Auf die Brexit-Problematik geht Triumph allerdings in keiner Zeile ein.

Der heutigen Unternehmensmitteilung zufolge hat die Triumph Group in den vergangenen Jahren "trotz einer problematischen Währungssituation, einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld und einem schwachen Motorradmarkt ausgezeichnete Ergebnisse erzielt".

Ziel der Unternehmensgruppe sei es nach wie vor, die eigenen Produkte ständig zu verbessern. Man erreiche dies durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden. So bietet die Triumph Group ein komplettes Spektrum an hochwertigen Premium-Motorrädern, die Charakter mit Leistung verknüpfen. Die Kosten für Forschung und Entwicklung beliefen sich im Geschäftsjahr 2016 auf 26,9 Millionen Pfund (31,3 Millionen Euro), 7,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Triumph will seine globale Ausrichtung forcieren und investiert weiterhin in die Entwicklung neuer Motorräder. Im laufenden Geschäftsjahr hat Triumph die neue Bonneville-Reihe auf den Markt gebracht, zu der die Modelle Thruxton, Thruxton R, Bonneville T 120 und T 120 Black sowie die neue Street-Twin gehören. Im gleichen Zeitraum hat Triumph überarbeitete Versionen der Modelle Tiger Explorer 1200, Tiger Sport, Speed Triple S und Speed Triple R lanciert..

Triumph blickt nach eigenen Angaben "optimistisch in die Zukunft und vertraut auf sein langfristiges Konzept, mit dem der Erfolg der Marke durch kontinuierliche Investitionen in Mitarbeiter, Anlagen und herausragende Produkte auch weiterhin garantiert wird".

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