Zweiradmechatroniker: Handwerknachwuchs mit Zukunft

NRW führt das Azubi-Länderranking an

| Autor: Stephan Maderner

Insgesamt 786 Azubis wollten 2016 in Deutschland den Beruf des Zweiradmechatronikers erlernen.
Insgesamt 786 Azubis wollten 2016 in Deutschland den Beruf des Zweiradmechatronikers erlernen. (Bild: Stephan Maderner)

Bundesweit lernten zum Stichtag 30. September vergangenen Jahres 786 Azubis das Handwerks des Zweiradmechatronikers, meldet der Bundesinnungsverband für das Deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk (BIV).

Wie der Bundesinnungsverband für das Deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk (BIV) mitteilt, sind die Ausbildungszahlen bei den deutschen Zweiradmechatronikern 2016 stabil geblieben. Den Ausbildungsberuf „Zweiradmechatroniker/in“ wählten zum Stichtag 30. September 2016 bundesweit 786 junge Menschen. Dies ist eine Steigerung zum Vorjahr um vier Prozent. Damit bleiben die Ausbildungszahlen der Zweiradbranche nach wie vor auf einem konstanten Niveau.

Die Anforderungen in diesem Arbeitsfeld haben sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Um den technologischen Entwicklungen gerecht zu werden, hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die Ausbildung des Zweiradmechanikers modernisiert. Der Anteil elektronischer Systeme in sowie an Motor- und Fahrrädern ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen, demzufolge werden in den Betrieben Fachkräfte dringend benötigt, die mit dieser Fahrzeugtechnik arbeiten. Aus dem Zweiradmechaniker wurde im August 2014 folglich der Zweiradmechatroniker.

Im Vergleich zu den anderen Bundesländern liegt NRW mit 195 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen (plus 24,8 Prozent) auf Rang eins im Länderranking, gefolgt von Bayern mit 135 neuen Verträgen (plus/minus 0 Prozent) und Niedersachsen mit 108 Verträgen (minus 2,7 Prozent). Der Bundesinnungsverband für das Zweiradmechaniker-Handwerk geht davon aus, dass sich die Ausbildungszahlen des Zweiradmechatronikers auch im laufenden Jahr auf einem soliden Niveau bewegen werden.

Der BIV mit Sitz in Düsseldorf vertritt die berufsständischen Interessen seiner Mitglieder der Zweiradfachbetriebe und hat die Aufgabe, die Interessen des Handwerks wahrzunehmen.

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