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12. Vogel-After-Work-Ride: Telly Savalas und der „schattige“ Altweibersommer

Die zwölfte Feierabendrunde der Motorradgemeinschaft von Vogel Communications Group, Vogel Druck & Friends am 18. September führte auf idyllischen Pfaden durch fränkische Fachwerksidylle(n), auf den Schwanberg im Steigerwald und auf die Vogelsburg an der Mainschleife.

Die Vogel-Biker auf der Vogelsburg – hoch über der Mainschleife bei Volkach.
Die Vogel-Biker auf der Vogelsburg – hoch über der Mainschleife bei Volkach.
(Bild: »bike und business«/Stephan Maderner)

Die Sonne schien vom stahlblauen Himmel, als sich acht Biker und eine Sozia am vergangenen Mittwoch Abend kurz vor fünf auf ihre kollegiale Feierabendrunde durch Mainfranken und den Steigerwald machten. Die Runde was fast identisch wie bei unserer ziemlich unterkühlten Mai-Ausfahrt (Stichwort: „kalte Sophie“), nur die Temperaturen deutlich angenehmer.

Doch manchem war's immer noch zu zapfig. Zum Beispiel Honda-Paneuropean-Pilot und Ad-Manager Michael Schneider und seiner finnischen Sozia. Er war wie immer einer der ersten (weil Frühaufsteher und fleißig dazu), der tags drauf seinen Kommentar über die Kollegen-Feierabendrunde auf zwei Rädern per Mail im elektronischen Briefkasten des Autors dieser Zeilen und Organisators dieser Runde hinterlegte.

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„Hallo und guten Morgen, Stephan, hier mein Beitrag zum gestrigen After Work Ride:

„Würzburg, 18 Grad. Die Frisur sitzt.

Randersacker, 17 Grad. Die Frisur sitzt immer noch.

Frickenhausen, 15 Grad. Geht grad noch so mit der Frisur.

Marktbreit, 12 Grad. Die Luft an den Haaren fühlt sich frisch an. Ist bestimmt gesund.

Obernbreit, 10 Grad. Die Haarspitzen werden langsam kühl.

Seinsheim, 5 Grad. Ganz schön zapfig an den Haaren. Härtet ab. Garantiert.

Markt Einersheim, 3 Grad. Huiuiui. Ich glaube, mir ist meine Kopfhaut inzwischen ordentlich beleidigt.

Iphofen, 0 Grad. Erste Eiskristalle an der Haarpracht. Schaut lustig aus.

Rödelsee, -1 Grad. Krass. Man braucht kein Gel mehr. Hält auch so.

Schwarzach, -3 Grad. Wie in Rödelsee, nur stärker.

Volkach, -5 Grad. Hab ich noch Frostschutzmittel im Kühler? Ich muss das Gestrüpp auf meinem Kopf irgendwie wieder biegsam machen!

Vogelsburg, -8 Grad. Haare? Was sind Haare? Aber zumindest wird das Getränk nicht warm. Think positive!

Würzburg, -12 Grad. Geschafft. Aber ich könnte wetten: Telly Savalas ist bestimmt die gleiche Strecke auch mal gefahren...“

Die Lehren einer Feierabendrunde auf zwei Rädern

Das Geniale an Michael Schneiders Feedback? Es bringt alles gut und auf inspirierende Art und Weise auf den Punkt. Die tolle Stimmung unter den Mitfahrenden wird glänzend rübergebracht. Der überspitzt selbstironische Ton zeugt von einer guten (Fahr)-Gemeinschaft. Ganz nebenbei zeigt Michael nämlich die gefahrene Route auf und wirbt für eine ziemlich geniale Ausfahrt unter Kollegen. Warum? Weil er ein dem Werktag deutlich überragendes Alltags-Event beschreibt, das den Austausch über berufliche wie private Themen fördert. Viel Benzin im Blut, das die Teilnehmer der Gruppe bei ihrem gemeinschaftlichen Tun bindet und freundschaftliche Bande knüpft. Genau der selbe Effekt tritt ein, wenn Sie regelmäßig mit Ihren Kunden eine kleine Feierabendrunde drehen. Idealerweise haben Sie dann ein paar Vorführer am Start und bieten verkaufsfördernde Probefahrten an.

Was sonst noch geschah auf dem 124 Kilometer langen 12. Vogel-After-Work-Ride am 18. September anno 2019, können Sie in der Bildergalerie nachklicken. Wie immer habe ich dort einen kleinen „Bravo“- Fotoroman mit den Highlights hinterlegt. Denn auch das gehört zur aktiven Kundenbindung dazu, gleich ob für den »bike und business«-Chefredakteur mit seiner Kollegentruppe oder den Motorradhändler mit seinen Lieblingskunden: Erinnerungsmomente steigern die Empathie fürs gemeinsame Hobby Motorradfahren. Das ist in jedem Fall gut für das Geschäft.

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