7. Vogel After-Work-Ride 2018: Elf Biker müsst ihr sein

Rasende Reporter, unverhoffte Polizeikontrollen und Pizza mit Mainblick

| Redakteur: Viktoria Hahn

Die Gruppe genießt die kurze Verschnaufpause mit Blick auf die wunderschöne Wertheimer Burg.
Die Gruppe genießt die kurze Verschnaufpause mit Blick auf die wunderschöne Wertheimer Burg. (Bild: Viktoria Hahn)

Der 7. After-Work-Ride von Vogel Business Media führte auf einen 110-Kilometer-Kurs von Würzburg aus in die darum gelegenen Traumreviere. Als einzige Motorrad-Sozia des Abends berichtet »bike und business“-Redaktionspraktikantin Viktoria Hahn von der adrenalingeladenen Feierabendausfahrt aus der Ich-Perspektive.

Bereits am Morgen des 17. Mai freute ich mich auf das, was an diesem Nachmittag stattfinden sollte: Der Vogel After-Work-Ride. Schon am Tag des Vorstellungsgespräches Ende Februar für mein Redaktions-Praktikum erzählte mir Chefredakteur Stephan Maderner von seinen Plänen, sich im Mai das siebte Mal mit seinen Kollegen auf ihre Bikes zu schwingen und eine feierabendliche Ausfahrt der Motorrad-Vogelianer zu veranstalten. Schon da dachte ich mir: „Jackpot! Endlich mal wieder auf einem Motorrad sitzen und den Fahrtwind genießen.“ Meine Vespa mit 50 km/h bietet da nämlich leider nicht das gleiche Fahrgefühl wie ein richtiges Motorrad.

Mit meinen jetzt 23 Jahren saß ich vor ungefähr zehn Jahren das erste Mal hinten auf dem Motorrad meines Vaters, damals eine BMW R 1150 R. Im Sommer gehörten regelmäßige Ausfahrten durch die Löwensteiner Berge bis zum Bikertreff „Löwensteiner-Platte" irgendwann zu einem erfolgreichen Wochenende dazu. Bei einer Cola und Wurst im Brötchen wurden mir dann sämtliche Modelle der bis zu 500 anderen Biker gezeigt und erklärt. Zu meiner eigenen Schande muss ich gestehen, dass von den Fun-Facts meines Vaters über die Jahre relativ wenig hängengeblieben ist. Die jetzige BMW K 1300 R wartet nun leider schon seit ein paar Jahren vergeblich darauf aus ihrem Winterschlaf geweckt zu werden, doch ich hoffte, dass ich mich als Motorrad-Sozia trotzdem schnell wieder einfinden würde.

Aufsatteln und Los

Diesmal klappte es mit dem After-Work-Ride im Gegensatz zum Vorjahr direkt beim ersten Versuch, denn das Wetter spielte mit. Bei angenehmen 18 Grad und etwas Sonne, ließ es sich in den doch eher schweren Motorradklamotten gut aushalten. Bevor es aber losgehen konnte, musste natürlich noch das obligatorische Gruppenfoto geknipst werden. Schnell wurde spontan jemand organisiert, der dieser Aufgabe gewachsen war: Georgina Bott, Redakteurin beim Vogel-Onlinemagazin „Marconomy“, erledigte diesen Job. An dieser Stelle vielen Dank für die Hilfe und die gelungenen Bilder.

Das Feierabendvergnügen konnte fast pünktlich gegen 17 Uhr 15 beginnen und die acht Motorräder knatterten gemütlich hintereinander los. Ich schwang mich hinten auf Stephan Maderners BMW R 1200 GS „Triple Black". Der Tross wurde angeführt vom erfahrenen Tour-Guide Philipp Dotzler auf der Royal Enfield Himalayan, die mit ihren nur 25 PS – genau genommen 24,5 PS – mit so viel Detailwissen kann ich nach knapp zwei Wochen in der »bike und business«-Redaktion schon glänzen –, dafür Sorge trug, dass sich die Ausfahrt zivilisiert gestaltete, will heißen, sich weitestgehend an den Vorgaben der StVO orientierte.

Der erste Teil der Strecke durch den Würzburger Feierabend-Verkehr bestand größtenteils aus roten Ampeln und ständigem Anhalten und wieder Anfahren. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir aber am Vogel Druck-Gelände in Höchberg an und sammelten die noch fehlenden Fahrer auf: Gerd Oechsner und Felix Hoffmann. Die elf Biker waren nun vollzählig und der Spaß konnte beginnen.

Das Geheimnis der vogelwilden 13

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14.07.17 - Der 6. After-Work-Ride von Vogel Business Media führte auf einen 164-Kilometer-Kurs quer durchs Bikerevier rund um Würzburg. Ein Feierabendausflug als unvergessliches Gemeinschaftserlebnis – auch, wenn die Gruppe beim Abschlusshock nicht ganz vollzählig antrat. lesen

Über Feld, Wald und Wiesen ins Taubertal

Entlang der Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg, zwischen meiner neuen und alten Heimat, ging es durch süße Dörfer mit Fachwerkhäusern und immer wieder hing einem der Stallgeruch in der Nase. Ich genoss die Möglichkeit mich umzuschauen, und versuchte gleichzeitig, wie man das als gute Sozia sollte, so wenig bemerkbar wie möglich hinten auf der Maschine zu sitzen. Anscheinend hatte ich das wenigstens nicht verlernt, denn wie ich später von Stephan zu hören bekam, hatte ich mich wohl ganz gut angestellt.

An fast letzter Stelle der Gruppe war es auf jeden Fall interessant den anderen Teilnehmern beim Fahren zuzuschauen. Mal wurde mehr, mal weniger Abstand gehalten, mal ging es etwas flotter und dann doch wieder gemütlicher um die eine oder andere scharfe Kurve. Die ersten Ortschaften waren durchquert, wir saugten die Landschaftseindrücke in uns auf, Kurven warteten ohne Ende. Konfiguriert hatte die Rundfahrt übrigens Philipp Dotzler, erstmals Master Mind des Kollegenausflugs, mit dem Navigationsprogramm „Kurviger.de“; nachdem in dieser Woche das unter vielen Bikern beliebte Programm „Motoplaner.de“ offline ging. Eine echte und erfrischende Alternative für alle digitalen Motorradguides!

Nachdem wir die ersten Ortschaften hinter uns ließen, tauchten wir in das harmonisch dahin mäandernde Taubertal ein, um die Ecke wartete bereits Kloster Bronnbach. Dort wurde der erste Stopp zu einem unverhofften Treffen – mit einem Freund und Helfer, besser gleich mehreren davon.

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