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A1 in B: Die neue Leichtigkeit Run auf die Fahrschulen hat bereits eingesetzt

| Autor/ Redakteur: Nika Lena Störiko / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Die Bundesratsentscheidung Pro Reform „A1 in b“ kurz vor Weihnachten ist durch. Ab 2020 können leichte 125-er Roller und Motorräder mit dem Autoführerschein gefahren werden, nach vorherigem Fahrschulbesuch versteht sich.

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Die Honda Monkey 125 ist eines der Fahrzeuge, die mit dem A1 in B gefahren werden dürfen.
Die Honda Monkey 125 ist eines der Fahrzeuge, die mit dem A1 in B gefahren werden dürfen.
(Bild: Honda)

Was muss ich tun, um mit dem Autoführerschein leichte Roller und Motorräder fahren zu können? „Ich muss mindestens 25 Jahre alt sein und den Autoführerschein seit fünf Jahren besitzen!“, so der Industrie-Verband Motorrad (IVM).

Und dann? Fahrschule des Vertrauens anrufen, anmelden und 13,5 Stunden Theorie- und Praxisausbildung leisten. Danach wird die Fahrerlaubnis für die Fahrzeugklasse 125 Kubikzentimeter in den Führerschein B eingetragen. Und schon kann ich aufsteigen, z.B. auf den 125-er Roller oder ein entsprechendes leichtes Motorrad, um den Spritpreisen und dem Verkehrs-Chaos ein Schnippchen zu schlagen und ohne Prüfung A1 mit B zu fahren!

Basierend auf einer Initiative des Bundesverkehrsministers können ab sofort leichte Roller und Motorräder (125 Kubikzentimeter) mit entsprechenden Voraussetzungen und Ausbildung auch mit dem Autoführerschein gefahren werden. Der Bundesrat beschloss das Gesetz am 20. Dezember, die Veröffentlichung im Bundesanzeiger erfolgte umgehend und seit dem 31.12.2019 können die Fahrschulen bereits die Ausbildung anbieten.

Weiterführende Informationen zu dieser neuen Regelung und allen Zweirad-Führerscheinklassen finden sie hier.

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