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Afrikascout: Kämpft mit Touratech und IXS gegen die Wilderei

| Redakteur: Sophie Renninger

Afrika-Biker setzen sich für Nashörner in Not ein und haben das Projekt Rhino Ride ins Leben gerufen.

Motorrad-Safari für den guten Zweck.
Motorrad-Safari für den guten Zweck.
(Foto: Afrikascout)

Afrika gilt als Traum vieler Biker: scheinbar endlos weite Landschaften, vielfältige Kultur, einsame Pisten und wilde Tiere. Letztere, im besonderen das Nashorn, könnten schon bald vom kontrastreichen Kontinent verschwunden sein. Auf die vom Aussterben bedrohte Tierart macht die unter anderem auf Motorrad spezialisierte Reisevermittlung Afrikascout aufmerksam.

Africascout: der Rhinoride
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Das Horn des Nashorns ist heiß begehrt. Organisierte Wilderer jagen die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, um ihnen qualvoll das Horn abzusäbeln oder das Tier gar umzubringen. Der Marktwert des Horns wird auf 60.000 US-Dollar geschätzt und ist vor allem in Asien beliebt, wo ihm Heil- und Wunderkräfte zugesprochen werden. Aber auch Hobby-Jäger aus aller Welt gehen auf Safari und stellen stolz die Horn-Trophäe im heimischen Wohnzimmer aus.

André Barnard Jnr. und Gavin Green arbeiteten beide in der Touristik-Branche und waren begeisterte Anhänger vom afrikanischen Kontinent mit seiner einzigartigen Flora und Fauna. Die beiden verband noch mehr: die Liebe zum Bike. Auf gemeinsamen Touren quer durch die Landschaft beobachteten sie die in Freiheit lebenden Wildtiere. Als ihnen bewusst wurde, dass diese einzigartige Erfahrung schon kommenden Generationen verwehrt bleiben soll, sahen sie Handlungsbedarf. Sie konnten nicht länger die Mißstände im Tier- und Naturschutz Afrikas tatenlos mit anschauen. So beschlossen die Tourenfahrer 2014 das Problem auf eigene Faust anzugehen. Das Projekt „The Rhino Ride“ wurde ins Leben gerufen.

Drohnen für den Artenschutz

"The Rhino Ride" ist ein transparentes Projekt, welches direkte Geldspenden an handverlesene Stiftungen übergibt. Zu dieser Auswahl an Stiftungen gehört beispielsweise der „Next Generation Conservation Trust Namibia“, eine Non-Profit Organisation, die das Land vom Luftraum aus überwacht. Um Wilderer ausfindig zu machen, setzt die Stiftung auf den Einsatz von unbemannten, mit Kameras ausgestatteten Drohnen. Erkennen diese eine Gefahr durch Jäger für die Wildtiere, schlägt das System Alarm und weitere Schritte werden eingeleitet.

Biken für den guten Zweck

Unterstützt wird die gute Sache neben Africascout von den Firmen Touratech (Zubehör) und IXS (Bekleidung) und von bekannten Größen der Motorradbranche, wie Profifahrer Dirk Manderbach, Stuntfahrer Kevin Carmichael und Freestyler Dennis Jansen.

Das engagierte Team machte beispielsweise mit einer Motorradreise nach Kapstadt anlässlich des „World Rhino Day 2015“ auf die Probleme im Tierschutz Afrikas aufmerksam und sammelten mit vereinten Kräften Spendengelder.

Wer Interesse an einer atemberaubenden Reise durch „Wiege der Menschheit“ hat oder für das „Rhino Ride“ Projekt spenden möchte, ist herzlich eingeladen sich unter safari@afrikascout.de zu melden.

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