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Alte Motorrad-Liebe rostet nicht

| Autor / Redakteur: djd/pt. / Martina Eicher

Oldtimer-Bikes erfreuen sich bei den Kunden nach wie vor großer Beliebtheit. Ein großes Potenzial für den Aftermarket und seine Anbieter.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Oldtimer sind in der Motorradszene zumindest als Zweitfahrzeug oder auch als Wohnzimmerdekoration beliebt wie nie. Es ist die Faszination der „ersten Liebe“, die viele Motorradfans dazu treibt, Geld und Zeit in ein Bike mit Geschichte zu stecken. Gerade im reiferen Alter entsinnt sich mancher gestandene Biker mit Wehmut seines ersten Motorrads, mit dem er so viele Erinnerungen verbindet - an die erste Reise, die erste Freundin, die heimische Szene, jede Menge Spaß und den Rock‘n‘Roll junger, bewegter Jahre. Andere sind immer noch fasziniert vom zeitlosen Look der Bikes von damals, finden etwa eine Kawasaki Z 900 oder auch die „Alltagsstars“ der 80er, wie etwa eine Honda „Güllepumpe“ CX 500, eine Yamaha RD 350 oder XS 400, immer noch am schönsten. Diese Fahrer lieben die alte Technik, eben weil sie zwar nicht perfekt, aber ästhetisch ist, einen unvergleichlichen Stil besitzt und einen urigen Charakter vermittelt.

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Endlich Zeit für die Träume der Jugend

Eine dritte Gruppe schließlich möchte endlich „das“ Projekt der jungen Jahre verwirklichen, zu dem es seinerzeit leider immer am nötigen Kleingeld oder an Zeit fehlte. Wenn aber nach arbeitsreichen Jahren die beruflichen Ziele erreicht, Haus- und Wohnideen verwirklicht, eines Tages gar die Kinder aus dem Haus sind, bleibt endlich wieder Raum für alte Herzensangelegenheiten - unerheblich, ob diese sich nun in einem kleinen Kreidler- oder Zündapp-Moped aus der Lehrlingszeit verstecken oder in einer „großen“ Maschine aus der Epoche der „echten“ Motorräder. Einer Zeit, in der die Bikes noch - fast - ganz aus Stahl gebaut waren und frei von Plastikverschalung, Elektronik und rigide zugestopften Auspuffanlagen ihre Motorkraft entfalten durften.

Bei manchem schlummerte der alte Traum unter Bettlaken und einer dicken Staubschicht ganz hinten in der Garage, andere haben ihn frisch im Internet aufgestöbert und sich mit Feuereifer ans Restaurieren gewagt. Teuer muss die Angelegenheit übrigens keineswegs werden, denn wer sich für ein Modell entscheidet, das (noch) keinen Kultstatus besitzt, der kann sich durchaus schon für 500 Euro ein Fahrzeug mit guter Substanz sichern.

Spezialanbieter helfen weiter

Fehlt es an Teilen, so gibt es für die meisten Marken immer noch gut sortierte Spezialanbieter, die sich mit einer einfachen Internetrecherche schnell ausfindig machen lassen. Auch die großen Anbieter wie beispielsweise der bekannte Filialist und Versandhändler Detlev Louis aus Hamburg (www.louis.de) können helfen, wenn es darum geht, den Oldie wieder fit zu machen. Ölfilter, Bremsbeläge, Batterien, Vergaser- und Motordichtsätze und viele andere Verschleißteile gibt es für Youngtimer dort immer noch. Universalteile wie Lenker, Griffe, natürlich auch Werkzeug und Putzmittel zum Aufpeppen lassen sich hier meist am günstigsten erstehen.

Zubehör suchen und finden

Manches verschlissene Motorteil ist oft nicht mehr ganz so einfach aufzutreiben. Wenn das Web nicht mehr weiterhilft, ist der Besuch eines Oldtimer- und Teilemarkts angesagt. Nicht nur international beachtete Veranstaltungen wie die Veterama in Ludwigshafen und Mannheim, auch mancher lokale Teilemarkt kann zu begehrten Originalteilen oder wichtigen Kontakten führen. Originalgetreues Outfit wie etwa klassische Stiefel im Stil der 60er Jahre gibt es zum Beispiel beim Versandhändler Detlev Louis www.louis.de.

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