Herzstück der Modellpflege ist die Leistungsanhebung auf das Niveau der Daytona 660. Der Triple leistet nun 95 PS bei 11.250 Umdrehungen pro Minute und stellt 68 Nm bei 8.250 U/min bereit – ein Plus von 14 PS und vier Newtonmetern bei gleichzeitig höherer Drehzahl. Möglich wird das durch tiefgreifende Eingriffe: Statt einer gemeinsamen Drosselklappe besitzt nun jeder Zylinder eine eigene, dazu kommen ein größerer Lufteinlass, ein leistungsfähigerer Kühler, größere Auslassventile sowie eine optimierte Nockenwelle.
Auch im Detail wurde nachgeschärft. Das Tankvolumen wächst um 1,5 Liter auf nun 18,6 Liter. Die Abgasanlage erhält einen überarbeiteten Katalysator und einen tiefer montierten Schalldämpfer. Im Getriebe kommen neue Ein- und Ausgangswellen sowie angepasste Übersetzungen zum Einsatz, der Schaltassistent wurde neu kalibriert. Zusätzlich verbaut Triumph erstmals eine drehmomentunterstützte Anti-Hopping-Kupplung in dieser Baureihe.
Optisch und funktional gibt es ebenfalls Feinschliff: Die Tiger Sport profitiert von verbessertem Windschutz, die Trident von einem optimierten Zentralfederbein. Neue Farben und Graphics runden das Paket ab.
Die Markteinführung ist für März geplant. Die Trident 660 startet in Deutschland bei 8.695 Euro, die Tiger Sport 660 bei 9.895 Euro. In Österreich liegen die Preise bei 9.695 beziehungsweise10.695 Euro. Händlerspezifische Nebenkosten kommen in Deutschland hinzu.
