Nominell nur 50 Kubikzentimeter größer, besitzt der neue Boxermotor tatsächlich ein Hubraumplus von 84 Kubikzentimetern gegenüber seinem Vorgänger. Der größere Brennraum ist jedoch nicht der zentrale Punkt bei der Weiterenzwicklung des Aggregats. Der Clou besteht in der als ShiftCam bezeichneten variablen Ventilsteuerung, die Steuerzeiten und Hub der Einlassventile Drehzahlabhängig optimiert. Eine kräftige Leistungsentfaltung in Verbindung mit höherer Laufkultur bei unteren und mittleren Drehzahlen sowie eine auf 136 PS gestiegene Spitzenleistung sind die Ausbeute der aufwendigen Technik in den neuen Zylinderköpfen. Detaillierte Informationen zum neuen BMW-Boxer gibt es hier.
Von ihrem äußeren Erscheinungsbild orientiert sich die neue BMW R 1250 GS stark am Vorgängermodell. Allerdings fällt die Serienausstattung nun etwas üppiger aus. Ohne Aufpreis sind das 6,5 Zoll große TFT-Display und der LED-Scheinwerfer an Bord. Ebenfalls serienmäßig sind nun die Berganfahrhilfe »Hill Start Control« sowie die weiterentwickelte Blinkerrückstellung.
Wer bereit ist, Geld für Sonderausstattung auszugeben, kann bei der R 1250 GS in die Vollen gehen. 700 Euro Aufpreis sind für die Style-Variante »HP« mit weiß-blau-roten Dekor und goldenen Felgen fällig. Für weitere 310 Euro gibt es das dieser Ausführung exklusiv vorbehaltene Sportfahrwerk mit längeren Federwegen und strafferer Dämpfung.
