BSA Thunderbolt 350

Überschaubare Technik trifft klassische Optik

BSA Thunderbolt: Einsteiger-Enduro mit 334 Kubik

Mit der Thunderbolt will BSA sein Modellprogramm ab Mitte 2026 um eine preisgünstige, reisetaugliche Enduro für die A2-Klasse erweitern.

Die unter indischer Regie wiederauferstandene Marke BSA gibt mächtig Gas. Gerade im Einsteigersegment, am unteren Rand der A2-Klasse, wollen die Newcomer Marktanteile gewinnen. Das Konzept: Einfache, robuste Technik in klassischer Optik. Gerade erst wurde der Roadster Bantam 350 vorgestellt, schon schieben die Inder die Ankündigung einer Enduro auf gleicher technischer Basis hinterher. Ab Mitte 2026 soll die Thunderbolt 350 erhältlich sein.

Einzylinder mit 29 PS

Die Thunderbolt 350 teilt sich mit dem Schwestermodell Bantam den wassergekühlten Einzylindermotor mit 334 Kubikzentimetern Hubraum. Dieser wurde in Kooperation mit Jawa – die tschechische Marke hat wie BSA unter dem Dach des indischen Konzerns Mahindra ein neues Zuhause gefunden – entwickelt und leistet 29 PS bei 8.000 Umdrehungen pro Minute. Der Vierventiler mit DOHC-Kopf erfüllt die Euro-5+-Norm und überträgt seine Kraft über ein Sechsganggetriebe mit Slipper-Kupplung.

Einsteigerfreundlich dank moderater Sitzhöhe

Das Fahrwerk der Thunderbolt folgt dem klassischen Enduro-Konzept: Semi-Doppelschleifenrahmen aus Stahl, Upside-down-Gabel und Zentralfederbein. Lediglich die Federvorspannung des Monoshocks ist anpassbar. Die Federwege fallen moderat aus (genaue Angaben gibt es noch nicht), was zu einer vergleichsweise niedrigen Sitzhöhe von 81,5 Zentimetern führt – ein Vorteil für Einsteiger. Die Drahtspeichenräder in geländetauglicher Ausführung mit 21 respektive 17 Zoll Durchmesser werden mit Pneus der Dimensionen 90/90-21 bzw. 130/80-17 besohlt. Vorne wie hinten arbeitet je eine Bremsscheibe, das ABS lässt sich für den Geländeeinsatz abschalten.

Hohes Gewicht für die Leistung

Mit rund 185 Kilogramm (trocken) zählt die Thunderbolt zu den schwereren Modellen ihres Segments. Mit vollem 15,5-Liter-Tank rückt die 200-Kilogramm-Marke ins Blickfeld.

In Sachen Ausstattung ist BSA hingegen state-of-the-art. Neben ABS ist eine Traktionskontrolle an Bord, das Cockpit-Instrument lässt sich mit dem Smartphone koppeln und bietet Turn-by-Turn-Navigation. Ein USB-Anschluss ergänzt die Serienausstattung.

Eine offizielle Preisangabe gibt es bislang nicht. Da die technisch eng verwandte Bantam 350 in Deutschland ab 4.099 Euro angeboten wird, dürfte die Thunderbolt preislich leicht über diesem Wert liegen.

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