Bei Suzuki hat man sich auf alte Tugenden besonnen und sich entschieden, das Segment der Einzylinder wieder zu bespielen. Mit dem 398-Kubik-Single hatte man noch ein Aggregat im Regal, das sich bestens als Basis für eine spritzige Enduro bzw. eine Supermoto eignete.
Der erstmals 2000 eingesetzte Motor erhielt eine gründliche Auffrischung in Form leichter Titanventile auf der Einlass- sowie natriumgefüllter Ventile auf der Auslassseite. Ebenfalls sind der Zylinderkopf, der Kolben, die Doppelzündung mit Iridiumkerzen – und die Einspritzanlage mit elektronischen Motormanagement. Dank Ride-by-Wire stehen drei Fahrmodi zur Wahl.
Zusätzliche Unterstützung erhält der Fahrer durch die Traktionskontrolle, deren Einstellmöglichkeiten den G (Gravel) Mode umfassen. Dieser lässt begrenzten Schlupf am Hinterrad zu, um genügend Leistung für Power Slides auf traktionsarmem Untergrund zu haben. Das ABS kann am Hinterrad deaktiviert werden, bei der Endurovariante DR-Z4S kann das System sogar komplett ausgeschaltet werden.
