Mehr als ein leises Surren geben elektrisch angetriebene Motorräder nicht von sich. Was die einen als Fortschritt werten, verdirbt den anderen den Spaß am Motorradfahren. Ein weiterer Kritikpunkt von Puristen ist der zwar beeindruckende aber charakterlose Antritt der drehmomentstarken Stromer.
Für beide Problemfelder verspricht das Start-up 2electron, ein Spin-off des italienischen Automotive-Service-Konzerns Zener, nun Abhilfe. Mit Emula haben die Tüftler ein System ersonnen, dass nicht nur den Sound, sondern auch die Leistungscharakteristik von Verbrennungsmotoren nachahmt. Bei dem unlängst präsentierten Versuchsträger hat der Nutzer die Wahl zwischen drei Aggregaten: einem 600er Sportler mit Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor, einem bulligen 800er Zweizylinder-V-Motor sowie einem aggressiven 250er Zweitakter.
