Das Gericht eröffnete unter dem Aktenzeichen 1542 IN 4079/25 das vorläufige Insolvenzverfahren und bestellte den renommierten Rechtsanwalt Dr. Michael Jaffé (bekannt aus der Wirecard-Affäre) zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Er soll das Vermögen sichern und prüft, wie es weitergehen kann mit dem Unternehmen. Jaffé betont, dass Govecs über die Exklusivrechte an der Kultmarke Schwalbe verfügt – ein Pluspunkt bei der Investorensuche.
Besonders betroffen ist der Produktionsstandort in Polen mit 35 Mitarbeitern, dort wurde parallel ein Restrukturierungsverfahren nach polnischem Recht eingeleitet. Govecs ist mit dem zuständigen Beauftragten im Austausch, um die Betriebsstrukturen verkaufsfähig zu halten. In München beschäftigt das Unternehmen acht Mitarbeiter.
Ob Govecs saniert werden kann oder ein reguläres Insolvenzverfahren folgt, hängt nun von den kommenden Wochen ab.
