Einzige Ausnahme bildet Spanien, wo die Verkäufe um fünf Prozent wuchsen. Italien kam mit einem Minus von 4,2 Prozent am glimpflichsten davon, wohingegen Frankreich und Großbritannien Rückgänge von 14,8 beziehungsweise 19,8 Prozent bilanzierten und Deutschland mit knapp 90.000 Neuanmeldungen um 29 Prozent schrumpfte. Die fünf Länder stehen für rund 80 Prozent des Gesamtabsatzes in Europa.
Auch der Kleinkraftmarkt (bis 45 km/h) stand unter Druck: 68.690 Neufahrzeuge wurden registriert, das waren 19,2 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2024. Großbritannien fällt hier als bedeutender Markt heraus, dafür werden die Ergebnisse von Belgien und den Niederlanden hinzugerechnet. Mit über einem Viertel und fast einem Drittel weniger Kleinkrafträder rund -roller, waren Frankreich und Italien am stärksten betroffen. Deutschland kam auf 8333 Einheiten und ein vergleichbar moderates Minus von 5,9 Prozent.
