Lodern im Händlernetz
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Harley-Davidson

Lodern im Händlernetz

Im deutschen Händlernetz von Harley-Davidson ist derzeit allerhand Bewegung, denn in der vergangenen Saison gab es auffällig viele Veränderungen. In Erfurt verkündete Chef Robert Kremer Ende August eine temporäre Schließung, bis ein neuer Geschäftsnachfolger am Standort gefunden werde und man wolle sich auf den Stammsitz in Fulda konzentrieren.

Schwenk in die Bundeshauptstadt: Dort hat nach dem Tod von Lothar Schmidt, Chef von CBB Classsic Bike Berlin GmbH / Harley-Davidson Berlin, der Laden am 25. November für immer seine Tore geschlossen.

Das Aus der Harley-Davidson-Vertretung Koblenz GmbH kommt zum Jahresende 2025, Geschäftsführerin Andrea Vetter und Prokurist Oliver Rasbach leiteten Anfang Oktober die Liquidation ein. Wir berichteten.

Umfirmiert hat nach der Vertragskündigung durch den Hersteller – so Pascal Vergnaud, Inhaber von Harley-Davidson Rhein-Neckar. Seit 28. Oktober firmiert der Harley-Dealer unter Rhein-Neckar Motorcycles.

Good-bye nach 23 Jahren sagt auch Harley-Davidson Osnabrück und bedankt sich bei seinen Kunden für ihre langjährige Treue. Der CEO des Harley-Davidson Vertragshändlers Reibchen + Stegemann GmbH, Stephan Kaminski, konzentriert sich auf seinen Harley-Hauptsitz in Bielefeld.

Ein Blick in die diesjährige Neuzulassungsstatistik zeigt, dass die Marke hierzulande ordentlich Federn gelassen hat: In den ersten elf Monaten des Jahres 20025 wurden laut IVM 3586 Neuzulassungen registriert, ein Minus von 47,6 Prozent. Dieses Ergebnis wurde freilich auch massiv von der Euro 5+-Problematik beeinflusst. Damit sicherte sich Harley nurmehr 3,77 Prozent des deutschen Marktes, wohingegen man im Vorjahr noch über der Fünf-Prozent-Linie (5,09 Prozent) lag. Der neue Harley-Chef Artie Starrs hat eine Herkulesaufgabe vor sich und muss frischen Schwung in Marke, Wachstum und Kundenerlebnis bringen.

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