Nach Restrukturierung zurück in der Gewinnzone
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Nach Restrukturierung zurück in der Gewinnzone

Der angeschlagene Motorradhersteller KTM hat seine Restrukturierung erfolgreich abgeschlossen und meldet für das erste Halbjahr 2025 signifikante Fortschritte. Der Umsatz sank zwar um 57,8 Prozent auf 425 Millionen Euro, dennoch erzielte das Unternehmen dank eines Restrukturierungsgewinns von 1,187 Milliarden Euro ein positives Ergebnis von 1,003 Milliarden Euro (EBITDA).

Insgesamt verkaufte die Pierer Mobility Group 85.284 Motorräder (minus 42,2 Prozent), davon 50.334 über KTM und 34.950 über den strategischen Partner Bajaj Auto. Die Endkundennachfrage bleibe mit über 100.000 verkauften Maschinen stark, Lagerbestände seien deutlich reduziert worden. Das Eigenkapital ist laut Ad-hoc-Meldung mit 533 Millionen Euro wieder positiv, die Nettoverschuldung sank nach Erfüllung der Restrukturierungsquote auf 756 Millionen Euro.

Im Fahrradsegment verkaufte der Konzern im ersten Halbjahr 50.107 Fahrräder (Elektrofahrräder und Fahrräder). Damit schreite die Abwicklung des Fahrradgeschäfts deutlich schneller als geplant voran. Die Fahrradmarken Husqvarna und GasGas sollen bis Ende 2025 ausverkauft sein, heißt es aus Mattighofen – alle Garantie-/Service- und Ersatzteillieferungen würden gemäß den gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften fortgesetzt.

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