VW Käfer oder Fiat 500 – so wie diese zwei Fahrzeuge in Deutschland respektive Italien synonym für die aufkommende Massenmobilität stehen, kann Hondas Super Cub diese Rolle in Asien für sich beanspruchen.
Mehr als 100 Millionen Mal in verschiedenen Ausführungen verkauft, hat die Super Cub einen ganzen Kontinent in Bewegung versetzt. Mit Durchstieg und Beinschild, aber großen Rädern und Motor im Rahmen konzeptionell zwischen Roller und Motorrad angesiedelt, sollte die Super Cub von Anfang an kostengünstige Mobilität für Jedermann bieten. Hierzu trugen auch ein vergleichsweise geringer Kaufpreis, einfache Bedienung, Zuverlässigkeit und niedriger Verbrauch bei.
Diese Eigenschaften trafen in perfekter Weise auf die Bedürfnisse der Menschen in den aufstrebenden Staaten Asiens. Die beispiellose Erfolgsgeschichte der Super Cub begann im Jahr 1958, Honda war gerade einmal 10 Jahre zuvor gegründet worden. Firmengründer Soichiro Honda und sein Firmenpartner Takeo Fujisawa hatten das Fahrzeug selbst entwickelt. In über 160 Länder wurde die Super Cub seitdem exportiert, nun kommt 60 Jahre später – mit der technisch verbesserten Version C125 – Europa hinzu.
