Im Jahr 2013 kehrte mit Honda eine der legendären Marken zurück zur Rallye Dakar. Nach ihren glorreichen Siegen in den 1980er Jahren durch Ciryl Neveu (1982, 1986, 1987), Edi Orioli (1988) und Gilles Lalay (1989) hatten sich die Japaner eine 23-jährige Absenz von dem Wüstenspektakel gegönnt.
Zwischenzeitlich hatte sich KTM als unangefochtener Platzhirsch im internationalen Rallyesport etabliert. Die Dominanz des österreichischen Herstellers war zeitweise so ausgeprägt, dass das Rennen seine Spannung zu verlieren drohte. Umso erfreuter reagierte die Szene auf den Wiedereinstieg von Honda. Doch es sollte acht Anläufe brauchen, bis die Japaner den top organisierten Teams aus Österreich mit ihren Spitzenfahrern den Titel entreißen konnten. Zwei Podestplätze – jeweils Rang zwei – von Paulo Gonçalves (†) (2015) und Kevin Benavides (2018) zeigten jedoch, dass KTM nicht unschlagbar war. Auch konnte der temperamentvolle Spanier Joan Barreda in vergangenen Austragungen zeitweise die Führung übernehmen, er crashte dann aber aus dem Rennen oder fiel wegen technischer Probleme zurück.
