Bekannter Zweizylinder mit neuer Elektronik
Unverändert bleibt das Herzstück des Motorrads: der 689 Kubikzentimeter große CP2-Reihenzweizylinder mit 270 Grad Hubzapfenversatz. Der bewährte Motor erfüllt nun die strengere Euro-5+-Abgasnorm. Laut Yamaha wurde der Ansaugtrakt überarbeitet, um trotz Emissionsreduktion das lineare Drehmoment beizubehalten und den Durchzug bei niedrigen Drehzahlen zu verbessern – ein Vorteil insbesondere im Gelände.
Neu ist das elektronische Gassystem »Yamaha Chip Controlled Throttle« (YCC-T). Es bietet zwei wählbare Kennfelder: Den sportlich-direkten »Sport«-Modus und den weicheren »Explorer«-Modus für rutschige oder unbefestigte Strecken. Über den rechten Lenkerschalter lässt sich während der Fahrt bei geschlossenem Gas zwischen den Modi wechseln.
Schräglagensensible Assistenzsysteme
Eine erstmals in der Ténéré verbaute Sechs-Achs-Inertialmesseinheit (IMU) misst fortlaufend Lage und Bewegung der Maschine und liefert Daten für die neue Elektronikarchitektur. Sie steuert unter anderem die schräglagenabhängige Traktionskontrolle, die Slide-Control-Funktion sowie das Kurven-ABS. Die Systeme können in drei Stufen – Street, Offroad und Off – angepasst respektive deaktiviert werden. Ergänzend erlaubt ein Schalter am Lenker die Wahl zwischen verschiedenen ABS-Einstellungen, bis hin zum vollständigen Abschalten für den Geländeeinsatz.
