Von Berufs wegen

Wow, die vergangenen zehn Tage war ich mal wieder im Modus „Rasender Reporter“ unterwegs. Los ging’s in der vorletzten Woche: Unter Hochdruck habe ich meine letzte »bike & business«-Ausgabe für dieses Jahr produziert und die Orga für die Fachtagung »bike & business« zusammen mit Eventmanagerin Lisa Sippel finalisiert.

Ihr glaubt gar nicht, an was wir bei einem solchen Event alles denken müssen. Schließlich muss alles passen, der Zeitplan für die Jury-Feedbackgespräche, das Programm für die Impulsvorträge, die Präsentationen für die Award-Verleihung oder den Benchmarkclub-Workshop, die Menüfolge auf dem Händlerabend und welcher DJ die Bühne rockt. Hat sich aber gelohnt die Ackerei, wir haben um den 20. November herum wieder 1a empathische Events auf die Beine gestellt und den Top-Motorradhändlern des Jahres ein paar unvergessliche Momente in ihrem Leben beschert.

Vor meinem persönlichen Eventhighlight des Jahres durfte ich noch etwas Kräfte sammeln unter südlicher Sonne. Auf Einladung von alpha Technik begleitete ich in Valencia als „embedded journalist“ ein Händlermeeting, inklusive Rotweinprobe, Sprung ins Mittelmeer und spannende Rennen beim letzten Moto GP-Wochenende des Jahres. Tolle Händler, Werkstätten und Online-Teileversender getroffen. Danke untr anderem an Volker Witzel, Tom Hemmerlein und Alois Stein für den konstruktiven Gedankenaustausch! Ein besonderer Dank geht an Josef Hofmann junior und Manuel Schweiger für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die coole Einladung. Hat mir definitiv Kraft gegeben für die anstrengende Fachtagungswoche. Ach ja, auf der Mitgliederversammlung des Bundesinnungsverbands Zweirad-Handwerks (BIV) in Hilden war ich vorgestern auch noch zu Gast, durfte einen Vortrag halten über den Status Quo im deutschen Motorradhandel in Zeiten der Krise.

Stress ohne Ende, aber positiver Natur. Ich will nicht meckern; schließlich habe ich mir meinen Beruf selbst ausgesucht. Und zugegeben, mein Job macht mir seit der ersten Sekunde Spaß, als ich im Mai 1985 mein Volontariat bei einem Münchner Fachzeitschriftenverlag begann. Das ist jetzt über 40 Jahre her. Dieser Job vereint für mich Abenteuer, Begegnungen und Gestaltungsfreiheit in einer seltenen Mischung und hält meinen Alltag lebendig. Mein Beruf, eine Berufung, die zu mir passt wie ein maßgeschneiderter Motorradhandschuh, weil er all das zusammenführt, was mich neugierig macht, interessiert und antreibt: Menschen, Mobilität und echte Geschichten. Ich bekomme täglich die Chance, Neues zu entdecken, Händler und Charaktere kennenzulernen, Events zu gestalten und die Branche aktiv mitzuprägen. Genau dieses lebendige Zusammenspiel sorgt dafür, dass ich mir gar nicht vorstellen kannst, jemals etwas anderes zu machen. Und das Größte kommt zum Schluss: Ausgiebig Motorradfahren darf ich dabei auch noch – von Berufs wegen.

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