Mit dem nach hinten geneigten Motor und dem »umgedrehtem« Zylinderkopf (Einlass vorne) will Yamaha eine noch bessere Massenzentralisierung erreicht haben. Basis ist das Aggregat der Motocross-Maschine YZ 450 F. Ansaug- und Auspuffsystem sowie Kraftstoffeinspritzung und Zündvorverstellungskennfeld wurden jedoch komplett an den neuen Einsatzzweck angepasst, so dass Yamaha nun ein sanfteres Ansprechen, eine lineare Leistungsentfaltung und ein breites nutzbares Drehzahlband verspricht.
Bereits serienmäßig ist ein Schalter am Lenker, der die Beeinflussung der Motorcharakteristik erlaubt. In Verbindung mit einer optional erhältlichen Kommunikationssteuereinheit (CCU) können Einspritz- und Zündungskennfelder per Smartphone-App individuell angepasst werden. Mit der kostenlosen Yamaha Power Tuner-App können Besitzer zudem Rennprotokollinformationen aufzeichnen und eine Reihe von Daten wie Wartungs- und Systemdiagnosen, Motorlaufzeit und mehr überwachen.
