Auer-Gruppe: Herzlich willkommen im Biker Village

Ein Erlebnisszentrum für Biker

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Martina Eicher

Zum ersten Mal in Würzburg und gleich auf dem Treppchen: Herzlichen Glückwunsch an das Auer-Team zum 3. Platz!
Zum ersten Mal in Würzburg und gleich auf dem Treppchen: Herzlichen Glückwunsch an das Auer-Team zum 3. Platz! (Bild: bike und business/Marcel Gollin)

Die Auer-Gruppe hat in der Nähe von Stockach ein Multimarken-Motorradzentrum hingeklotzt, das seinesgleichen sucht. Doch der Betrieb punktet nicht nur mit Größe, sondern auch mit guten Ideen. Da möchte man glatt hinziehen. Das Auer-Team nahm zum ersten Mal am »bike und business«-Award „Motorradhändler der Jahres“ 2016 teil und landete auch gleich auf dem Treppchen. Herzlichen Glückwunsch zum 3. Platz.

Es gibt viele Motorradhändler, die auf dem Dorf ansässig sind. Aber es gibt nur einen, der ein Dorf ist: Auer. Im Stockacher Ortsteil Zizenhausen befindet sich einer der wohl eindrucksvollsten Motorrad-Handelsbetriebe der Republik. Mit seinem Biker Village hat Unternehmer Karl-Heinz Auer ein Multimarken-Motorradzentrum verwirklicht, das keine Wünsche offen lässt.

Eigentlich ist Auers Sohn Marcel für das Motorradbusiness zuständig; er stellte auch die vorbildliche Bewerbung zusammen. Da er aber zum Zeitpunkt des Jurybesuchs im Urlaub weilte, führte der Senior die Vertreter von Redaktion und Sponsoren souverän und mit weltmännischer Attitüde durch sein Lebenswerk. Man sah es dem 63-Jährigen an, wie stolz er darauf ist – hatte er sein Berufsleben doch 1967 genau in diesem Dorf begonnen.

Rund 40 Jahre später stand der Unternehmer, der die 1929 gegründete Auer-Gruppe bereits in dritter Generation führt, vor der Frage, wie es mit dem Motorradbusiness in seinem Haus weitergehen soll: weitermachen allein mit der Marke BMW oder das Steuer mit der Aufnahme weiterer Marken auf Wachstum stellen? Auer entschied sich für letzteres und wusste: Um wirklich erfolgreich zu werden, musste er ein Alleinstellungsmerkmal schaffen. „Wir wollten ein Erlebniszentrum für Biker schaffen“, erklärte Karl-Heinz Auer beim Jurybesuch. „Eine Motorradmesse, die 365 Tage im Jahr geöffnet ist.“

Und so wurde das Betriebsgebäude, das bisher BMW-Pkw und -Motorräder beherbergt hatte, zum reinen Motorradstandort umgebaut und durch weitere Gebäude ergänzt. Als neue Marken kamen seit 2008 Ducati, Victory/Indian, Honda sowie der Exot Norton dazu und 2017 KTM.

Neben dem ursprünglichen, komplett sanierten Betriebsgebäude gibt es einen weiteren Showroom für Victory und Indian sowie ein neues Gebäude, in dem die Marken Honda und Ducati untergebracht sind. Im Obergeschoss des modernen Bauwerks, das für sich allein schon größer ist als die meisten Motorradbetriebe in Deutschland, findet sich ein Motorradbekleidungsgeschäft, das untervermietet ist, sowie Lagerplatz für Kundenmotorräder.

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