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BGHM gibt Handlungshilfen zum Schutz vor Coronaviren

| Autor: Ottmar Holz

Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) hat ihre branchenspezifischen Handlungshilfen zum Schutz vor dem Coronavirus auf Basis der Empfehlungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) angepasst.

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Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) gibt Tipps zum Schutz vor dem Coronavirus heraus.
Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) gibt Tipps zum Schutz vor dem Coronavirus heraus.
(Bild: BGHM)

Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) gibt bereits seit Beginn der Corona-Pandemie branchenspezifische Handlungshilfen für ihre Mitgliedsbetriebe zum Schutz vor dem Coronavirus heraus und hat diese jetzt auf Basis der aktuellen Empfehlungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) angepasst. Mit dem „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“ hat das BMAS einen bundesweit einheitlichen Mindeststandard für die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit festgelegt.

„Unser Ziel ist es, den holz- und metallverarbeitenden Betrieben Hilfestellungen zu geben, damit sie die Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus praxisnah und alltagstauglich umsetzen können. In unseren Handlungshilfen stellen wir die auf die jeweiligen Branchen und Tätigkeiten abgestimmten Schutzmaßnahmen kurz und anschaulich dar“, sagt Stefan Gros, Präventionsleiter der BGHM.

Das BMAS hat darüber hinaus mitgeteilt, dass das von der Bundesregierung und den Bundesländern geforderte eigenständige Hygienekonzept für jedes Unternehmen entfällt, wenn die im SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard beschriebenen und in den branchenspezifischen Handlungshilfen konkretisierten Anforderungen erfüllt werden.

Für das Kfz-Gewerbe sind vor allem drei der insgesamt acht Handlungshilfen relevant:

  • Handlungshilfe für Betriebe: Diese Handlungshilfe bildet die Grundlage für alle weiteren, darauf aufbauenden Handlungshilfen. Sie fasst die erforderlichen Schutzmaßnahmen in den Betrieben vor, während und nach der Arbeit zusammen.
  • Handlungshilfe für lüftungstechnische Maßnahmen: Richtiges und regelmäßiges Lüften in geschlossenen Räumen ist grundsätzlich unerlässlich für eine gesunde Arbeitsplatzumgebung und gewinnt aufgrund der Corona-Pandemie zusätzlich an Bedeutung. In genutzten geschlossenen Räumen wie Büro- und Fertigungsräumen sollte möglichst viel frische Außenluft eingelassen werden – entweder auf natürliche Weise oder mithilfe technischer Lüftungsanlagen.

Grundsätzlich gilt: Alle Handlungshilfen beziehen sich ausschließlich auf die Corona-Pandemie und sind als Zusatz zu den ohnehin erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen zu verstehen.

Konkrete Beispiele

In der Handlungshilfe Kfz-Gewerbe gibt die BGHM eindeutige Anweisungen beispielsweise zur vieldiskutierten Dekontaminierung von Kontaktflächen in Fahrzeuginnenräumen. Auch die Gestaltung der Kundenkontaktzonen im Verkauf und am Servicecounter wird explizit ausgeführt.

Beratung durch Aufsichtspersonen

Weitere Informationen zu diesen und weiteren Präventionsthemen erhalten die Mitgliedsunternehmen der BGHM bei der für sie zuständigen Aufsichtsperson. Auch die Präventions-Hotline steht für telefonische Rückfragen unter 0800 9990080-2 zur Verfügung. Die Handlungshilfen zum Schutz vor Coronaviren können auf der Homepage der BGHM, Webcode 3759 heruntergeladen werden. Die Seite wird kontinuierlich um weitere branchenspezifische Handlungshilfen ergänzt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Online-Portal unserer Schwesternzeitschrift »kfz-betrieb«.

(ID:46547917)

Über den Autor

 Ottmar Holz

Ottmar Holz

Redakteur Service und Technik