Kawasaki: Ninja H2 und Ninja H2 Carbon vorgestellt

Präsentation im Rahmen der Bonneville Speed Week 2018

| Redakteur: Florian Fraunholz

Die Kawasaki Ninja H2 heilt kleine Lackschäden von alleine.
Die Kawasaki Ninja H2 heilt kleine Lackschäden von alleine. (Bild: Kawasaki)

Sie ist immer noch der einzige kompressorbestückte Hypersportler mit Straßenzulassung: Die neueste Entwicklungsstufe der Kawasaki Ninja H2 wurde gerade auf der Bonneville Speed Week in Utah vorgestellt.

Die neue Kawasaki Ninja H2 besitzt eine Euro-4-Zulassung, dennoch stieg ihre Leistung noch einmal auf jetzt 231 PS. Als Entwicklungsziel der Ninja H2 galt neben dem Leistungsgedanken, auch die Senkung von Verbrauchswerten. Für diese Kombination aus Kraft und Verbrauchseffizienz sorgen einige Bauteile, die vom Sporttourer Ninja H2 SX übernommen wurden. So wurden zum Beispiel der Luftfilter, die Einlassbox, die Zündkerzen und das Steuergerät in der neuen Ninja H2 adaptiert. Der Kompressor wurde jedoch so belassen, wie er war.

Neben den neuen High-Performance-Reifen RS11 von Bridgestone kommen Stylema-Bremszangen von Brembo zum Einsatz. Diese Zangen sind extrem verwindungssteif und besitzen eine bessere Kühlfähigkeit der Bremsbeläge. Dies soll zu einem direkteren und vorhersehbaren Bremsgefühl beitragen, weil sich die Bremsflüssigkeit nicht so stark erhitzt.

Darüber hinaus ist die neue Ninja H2 mit einem neuen „Supercharged“-Emblem und einer strapazierfähigeren Lackierung ausgestattet. Die neuen Instrumente umfassen erstmals ein farbiges TFT-Display mit Bluetooth-Anbindung. Das TFT-Display ist ähnlich aufgebaut wie bei der Ninja H2 SX. Zusätzlich ist eine Verbindung zu Smartphones über die neue Rideology-App von Kawasaki integriert. Nach der Verbindung kann das Smartphone eine Reihe von Werten des Motorrads anzeigen, wie z.B. den Benzinstand, den Zustand der Batterie sowie Fahrtstatistiken oder Updates zu den Service-Intervallen. Zusätzlich ist die neue Ninja H2 mit einem neuen „Supercharged“-Emblem und einer strapazierfähigeren Lackierung ausgestattet Die neue Lackierung ist deshalb so erwähnenswert, weil sie bei warmen Außenbedingungen in der Lage ist, kleinere Kratzer in kurzer Zeit selbst zu „heilen“.

„Der optische Impact und die Ingenieurskunst einer Ninja H2 wird mit dem neuen Modell nochmals erhöht“, kommentiert Kenji Nagahara, Managing Director bei Kawasaki Motors Europe die Präsentation. „Dieses Kompressor-Motorrad ist die physikalische Verkörperung unserer Unternehmenskraft. Der Leistungszuwachs, die Rideology-Technologie für Smartphones sowie die anderen Upgrades für 2019 zeigen, dass unser Unternehmen die Grenzen des Möglichen immer mehr verschiebt und immer wieder extrem innovative Motorräder auf den Markt bringt.“

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