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BIV vor, schieß' ein Tor - Schulterschluss zwischen Handel und Industrie

Die Mitgliederversammlung des Bundesinnungsverbandes für das Deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk (BIV) wählte am 26. Oktober in Hamburg turnunsmäßig einen neuen Vorstand. Wichtigste Message: Bundesinnungsmeister Frank Döring bis 2016 im Amt bestätigt. Und: Das Motorrad steht im Fokus der nächsten Legislaturperiode.

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Der neu formierte Vorstand des BIV auf der Trainerbank des Hamburger SV.
Der neu formierte Vorstand des BIV auf der Trainerbank des Hamburger SV.
(Foto: Stephan Maderner)

Die Sonne tauchte das Stadiondach der HSV-Arena in goldenes Licht. Drinnen tagten an diesem 26. Oktober in der VIP-Lounge Ost die Mitglieder des Bundesinnungsverbandes für das Deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk. Turnunsmäßig stand die Neuwahl des Vorstandes an. Die wichtigste Nachricht des Tages: Der alte Bundesinnungsmeister (BIM) ist gleichzeitig auch der neue. Frank Döring wurde für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Bis 2016 ist also personelle Kontinuität an der Spitze des Handwerksverbandes hergestellt.

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Der neue Vorstand

Neu in den Vorstand gewählt wurden Franz-Josef Feldkämper (NRW) und Günter Staß (Landesinnungsmeister Saarland). Weiter gehören dazu: Hermann Scharlau (Stv. BIM), Peter Goltzsche (Stv. BIM, Landesinnungsmeister Hessen), Harald Teismann (Landesinnungsmeister Nordrhein-Westfalen), Uwe Bönicke (Sachsen-Anhalt), Günter Schweiger (Stv. Obermeister Mechanikerinnung Niederbayern/Oberpfalz) und als kooptiertes Mitglied Thorsten Krader (Leiter der Bundesfachschule für Zweiradtechnik in Frankfurt am Main).

Dem Vorstand gehören nicht mehr an: der langjährige BIM Ernst Brehm, Josef Kollmansberger und Jürgen Hunkeler (alle aus Altersgründen) sowie Karl-Heinz Ricker und Werner Metzger (wegen Betriebsaufgabe sind die beiden Baden-Württemberger laut Satzung nicht mehr mitgliedsfähig). Ricker und Kollmannsberger wurden mit der Ehrennadel des Verbandes in Silber, Brehm mit der Goldenen geehrt.

Motorrad wird Schwerpunkt der Vorstandsarbeit

Nachdem der Vorstand in der letzten Legislaturperiode wegen des Pedelec-Booms eher das Geschäftsfeld Fahrrad im Fokus hatte, soll nun in den nächsten drei Jahren das Thema Motorrad den Schwerpunkt bilden. Nach elf Jahren seit der Einführung sei das Berufsbild des Zweiradmechanikers inzwischen nicht mehr zeitgemäß, so Döring in seiner Grundsatzrede. Eine Novellierung tut not. Voraussichtlich bereits zum 1. August 2014 soll nun der Zweiradmechatroniker kommen. Es bleibt bei der dreieinhalbjährigen Ausbildungsdauer. Schon im vergangenen Jahr wurde der Servicetechniker eingeführt.

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