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BIV will Außendarstellung stärken

| Redakteur: Christoph Baeuchle

Mitte Februar hat sich der neue Vorstand des Zweiradmechaniker-Verbandes erstmals getroffen. Dabei haben sich die Teilnehmer für die Legislaturperiode viel vorgenommen.

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Der neue BIV-Vorstand hat sich für seine erste Legislaturperiode viel Arbeit vorgenommen.
Der neue BIV-Vorstand hat sich für seine erste Legislaturperiode viel Arbeit vorgenommen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der neue Vorstand der Bundesinnungsverband für das Deutsche Zweiradmechaniker-Handwerk (BIV) hat sich auf seiner ersten Sitzung Mitte Februar ein umfangreiches Programm vorgenommen. Dabei soll die Tätigkeit des Verbands durch die Schaffung neuer Arbeitskreise effizienter gestaltet und die Außendarstellung gestärkt werden. Zudem will der neue Vorstand sich enger mit anderen Verbänden und Partnern vernetzen.

Beim Außenauftritt will der Zweirad-Verband am bereits etablierten Logo weiter festhalten. Allerdings soll der Internetauftritt neu gestaltet werden. Ziel ist es, die Webseite moderner gestalten und so Jugendliche und Mitglieder sowie Interessenten anzusprechen. Die jüngsten Mitglieder im BIV sind die Mechaniker-Innung München/Oberschleißheim, die Kfz-Innung Ostthüringen sowie das Bildungszentrum für Land- und Hauswirtschaft.

Neuer Arbeitskreis zum Thema „Elektromobilität“

Mit einem neuen Arbeitskreis reagiert der Verband auf die aktuelle Entwicklung beim Thema „Elektromobilität“. Dabei wurden die Untergruppen „Technik und Sicherheit“, „Berufsbildung“ und „Arbeitswerte“ installiert. Die Gruppen werden aus Vertretern befreundeter Verbände, der Industrie und dem Handel sowie aus Bildungseinrichtungen bestehen.

Der Arbeitskreis will sich zu einer ersten Sitzung Anfang April treffen. Dann sollen die Teilnehmer für die Untergruppen entsprechende Lastenhefte sowie ein gemeinsames Positionspapier erarbeiten. Gleichzeitig soll auch geprüft werden, ob die derzeitigen Überbetrieblichen Lehrunterweisungen den Bereich der E-Mobilität erfassen.

Auch beim Thema Aus- und Weiterbildung sahen die Mitglieder verschiedene Aspekte, an denen sie eine Weiterentwicklung anstreben. So sollen Leitthemen für den Rahmenlehrplan Zweirad-Servicetechniker als auch für den Rahmenlehrplan der Meisterprüfung aufgestellt werden. Wie Innungen und Handwerkskammern des Zweiradmechaniker-Handwerks beim Thema Prüfung zusammenarbeiten können, erläuterte ZDK-Experte Marco Hilger. Zudem soll der Berufswettbewerb Europa-Cup ab 2013 noch jedes zweite Jahr stattfinden.

Fortschritte beim Konzept zum Sachverständigenwesen

Auch das Thema „Satzungsänderung“ rollten die Teilnehmer neu auf. Sie beschlossen, einen rechtssicheren Vorschlag auszuarbeiten und den Mitgliedern bei der nächsten Versammlung vorzustellen. Das neue Konzept zum Sachverständigenwesen ist auf einem guten Weg. Die ersten Fachgespräche sind für Oktober/November 2011 und das erste Vorbereitungsseminar für Frühjahr 2012 geplant. Gleichzeitig wurde auch beschlossen, die Möglichkeit von regelmäßigen Weiterbildungsseminaren für bereits öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige zu prüfen.

Die nächste Vorstandssitzung wird am 6. und 7. September 2011 zu Gast bei der Maschinenbau- und Metall-Berufsgenossenschaft in Schierke stattfinden. Anlässlich dieser zwei Tage wird das Thema „Unfallverhütungsvorschriften in Zusammenhang mit Arbeiten an Hochvolt-Fahrzeugen“ ausgiebig mit der Berufsgenossenschaft diskutiert.

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