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BMW GS Trophy 2020 (Tag 4): Quizduell und GPS-Challenge

Mit der Fähre von der Nord- zur Südinsel. Tagesetappe: 204 Kilometer auf Asphalt. Insgesamt vier Prüfungen: 40 Jahre GS-Quiz, GPS- und Metzeler-Challenge sowie ein Fotowettbewerb.

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Auf der Südinsel Neuseelands angekommen – die Landschaften bleiben atemberaubend schön.
Auf der Südinsel Neuseelands angekommen – die Landschaften bleiben atemberaubend schön.
(Bild: BMW Motorrad)

Die 4. Etappe hatte einen verbindenden Charakter, denn die BMW Motorrad International GS Trophy 2020 zog von der Nordinsel auf die Südinsel Neuseelands um. Dies hatten die GS Fahrer als Möglichkeit interpretiert, sich auszuruhen und ihre Batterien aufzuladen. Da sie aber schon ab 3 Uhr 30 frühstücken mussten – um die frühe Inter Island Ferry zu bekommen – realisierten sie schnell, dass es, wie schon bei den früheren Ausgaben der Trophy auch bei diesem Wettbewerb bis zum Ende kein Ausruhen geben würde.

BMW GS Trophy 2020 (Tag 4)

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Dafür hatten sie heute eine hervorragende Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Während der drei Stunden, die sie auf der Fähre verbrachten, hatten die Fahrer nämlich viel Zeit für teamübergreifende Gespräche. Zuvor mussten sie sich allerdings der ersten Challenge des Tages – dem Quiz „40 Jahre GS“ – stellen, bei dem ihr Wissen über dieses legendäre Motorrad abgefragt wurde. Die Überfahrt mit der Fähre setzte sich somit aus drei Teilen zusammen: dem Wissenstest, einem Nickerchen und aus Sightseeing: Denn die Strecke über den Queen Charlotte Sound genannten Meeresarm bis zum Hafen von Picton war atemberaubend.

In Picton erregten die GS Trophy-Fahrer großes Aufsehen, als die 140 F 850 GS Motorräder die Fähre fast gleichzeitig verließen, gefolgt von dem großen Tross von Support-Autos und Trucks. Schon zwei Minuten, nachdem die GS Fahrer das Hafenstädtchen Picton verlassen hatten, konnten sie eine landschaftlich reizvolle Fahrt durch das Gebiet der Marlborough Sounds genießen. Die Route durch diese für ihre Weine weltberühmte Gegend verlief über den National Park Trail, vorbei an den Meeresarmen und dann hinauf in die Täler, bevor die GS Fahrer in dem kleinen Ort Havelock (486 Einwohnern) einen Zwischenstopp einlegten, um sich einen Kaffee oder – angesichts der untypisch hohen Temperatur von 30 °C – ein Kaltgetränk zu gönnen. Daran schloss sich eine kurze Strecke bis nach Pelorus Bridge an, die sie zu ihrem Camp mitten im Wald führte, wo vor allem wieder einheimische Pflanzen wie die TotaraSteineiben, bestimmte Buchen und Rimu-Bäumen anzutreffen waren.

Auch am frühen Nachmittag konnten sich die GS-Fahrer nicht ausruhen: Zwei weitere Herausforderungen erwarteten sie. Die erste war die GPS Challenge, bei der die Teams mit Hilfe ihres BMW Motorrad Navigator VI, – zu Fuß – im Wald ein anderes Navigator-VI-Gerät ausfindig machen und daraus Daten extrahieren mussten, die dem Ordner am Ende der Challenge mitzuteilen waren. Bei dieser Challenge in der Nachmittagshitze wurde den Teilnehmern ziemlich heiß.

Kaum hatten sie diese Hürde genommen, mussten die Teilnehmer bei der Metzeler Challenge ihr Geschick im Umgang mit Werkzeugen unter Beweis stellen und den Hinterreifen ihrer F 850 GS wechseln. Bei diesem Wettkampf gegen die Uhr mussten sie ihr Wissen über Distanzscheiben, Kette und Bremsen unter Beweis stellen, um eine gute Zeit zu erreichen.

Damit hat der Wettbewerb Halbzeit und er tritt ab jetzt in die heiße Phase ein, zumal die drei Bestplatzierten dicht beieinanderliegen. Den GS Fahrern stehen noch viele Prüfungen - und wunderbare Tage in einem großartigen Land - bevor.

Abschließend musste noch eine Aufgabe erledigt werden: Am Abend reichten die Teams ihre Fotos für den zweiten Fotowettbewerb ein. Die öffentliche Abstimmung für die besten Pics beginnt am 13. Februar, um 0 Uhr (GMT+13 neuseeländischer Zeit) und endet 24 Stunden später.

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