BMW GS Trophy 2020 (Tag 5): Steinige Bergpfade und traumhafte Strände

Fahrintensität nimmt ein wenig zu

| Redakteur: Stephan Maderner

Am fünften Tag zog das Niveau der Trophy an – es warteten steinige Bergpfade.
Am fünften Tag zog das Niveau der Trophy an – es warteten steinige Bergpfade. (Bild: BMW Motorrad)

360 km von Pelorus Bridge nach Punakaiki Beach, davon 180 km Bergpfade und 180 km auf Asphalt. Die beiden Sonderprüfungen: Emirates- und Rab-Challenge. Die drei bestplatzierten Teams: Südafrika vor Frankreich und Italien.

Die BMW Motorrad International GS Trophy 2020 nahm am fünften Tag die größtmögliche Wendung, denn die Südinsel wartete mit einer besonders anspruchsvollen Herausforderung auf: mit Bergen! Die Nordinsel war durchgängig hügelig. Auf der Südinsel aber mussten die GS Fahrer heute zwei richtige Berge überwinden, und das auf echten Bergpfaden und nicht auf Schotterpisten. Wie versprochen erreichte die Fahrintensität ein neues Niveau.

Der Morgen begann mit einem steilen, gewundenen und steinigen Aufstieg zum Mount Richmond, der 20 km lang durch einen naturbelassenen Wald führte, bis die Fahrer oberhalb der Wolkenbasis den 754 m hohen Maungatapu Saddle erreichten, wo sie der erste Test des Tages, die ‚Emirates Challenge‘, erwartete. Dabei mussten alle Fahrer aller Teams eine anspruchsvolle Trial-Strecke zwischen Felsen und Büschen bewältigen und sich dabei drei zentrale Flugdaten merken, die den Ordnern am Ende mitzuteilen waren: Flugnummer, Boardingzeit und Sitznummer!

Die Bergabfahrt war nicht weniger anspruchsvoll, und darum freuten sich die Fahrer über eine Kaffeepause in Nelson, der Hauptstadt der Tasman-Bay-Region, die für ihre spektakuläre Fischerei ebenso bekannt ist wie für den Anbau lokaler Obst- und Weinsorten. Die mühevolle Überquerung eines weiteren Berges ließ die Kaffeepause allerdings schnell in Vergessenheit geraten. Dieser Berg stellte sogar noch höhere technische Anforderungen an die Fahrer als der erste: Sie waren in westlicher Richtung unterwegs nach Murchison, einem am Ende der Buller Gorge gelegenen Städtchen – und das auf der einzigen Zufahrtsstraße, die über die Gipfel der Bergkette zur Westküste führte.

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