BMW GS Trophy (Tag 2): Team Ceeu führt

Das Ost- und Mitteleuropäische Team konnte auch am zweiten Tag von sich überzeugen

| Redakteur: Sophia Stölting

Konzentriert bei der Sache: Bei der GPS Tour sind Fitness und Orientierungssinn gefragt.
Konzentriert bei der Sache: Bei der GPS Tour sind Fitness und Orientierungssinn gefragt. (Foto: BMW)

Trotz gemeinsamen Tagessiegs von Frankreich und Korea, konnte das Team Ceeu (Central Eastern European Union) ihren knappen Vorsprung von fünf Punkten behaupten.

Der zweite Tag des diesjährigen Wettbewerbs begann bereits vor Sonnenaufgang. Die nächtlichen Stürme und der Weckruf um 5:30 motivierte die Teilnehmer, schon früh aufzubrechen. Die nassen Zelte wurden schnell eingepackt, um nach einem warmen Frühstück die Golden Eco Adventure Ranch zu verlassen.

Nachdem die Fahrer eine Stunde lang schliddernd und rutschend die Donald Logging Road auf- und abgefahren waren, konnten sie kurz verschnaufen und ihre Kleidung trocknen. Auf den nächsten 120 Kilometer langen asphaltierten Streckenabschnitt, der durch alte Wälder, über hohe Gebirgspässe und an Skiurlaubsorten vorbeiführte, wärmte die Sonne die Teilnehmer wieder auf.

Nach einem schönen Ausblick auf den Arrow Lake und dessen umliegenden Berggipfel, folgte die erste Sonderprüfung des Tages: eine Navigationstest auf einer Waldlichtung.

Die Teams erhielten die GPS-Koordinaten für eine versteckte Tafel und hatten nur 30 Minuten Zeit, um fünf weitere zu lokalisieren. Nur durch genaues Lesen und GPS-Tracking mit Hilfe des BMW Navigators V konnten diese entdeckt werden. Sowohl Fitness, als auch Orientierungssinn wurden gefordert. Trotz des guten Zeit-Ergebnisses des Ost- und Mitteleuropa Teams, war Korea fast zwei Sekunden schneller.

Wieder zurück auf der Strecke, ging es in rasanter Fahrt über 40 Kilometer zu einer „Hop-on, Hop-off“-Fähre über den Arrow Lake. Nach einem 25-Kilometer- Sprint über einen einspurigen Abschnitt kamen die Fahrer an der Eishockeyhalle von Nakusp an. Dort konnte Deutschland einen unterhaltsamen, hart umkämpften „Broomball“-Wettbewerb im KO-Verfahren für sich entscheiden.

Kurt Yaeger, Moderator von gstrophy.com, konnte sich indessen glücklich schätzen, dass er sich nach einem Zusammenprall mit einem Holzlaster keine Schäden zugezogen hatte. Der Fahrer war mit seinem Motorrad eine drei Meter hohe Böschung hinuntergestürzt. Die Teams Österreich/Schweiz und Südafrika halfen, sein Gefährt auf die Straße zu ziehen, damit er seine Fahrt wieder aufnehmen konnte.

Morgen stehen den 16 Teams drei Wertungsprüfungen und 340 Kilometer bevor. Der Wettbewerb wird immer heißer, während sich die Teilnehmer in südlicher Richtung zum Christian Lake aufmachen.

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