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BMW GS Trophy (Tag 3): Tagessieg für Südafrika

| Redakteur: Sophia Stölting

Obwohl sie keine der drei Sonderprüfungen gewonnen haben, konnte das Team Südafrika den Tagessieg für sich entscheiden.

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Am dritten Tag der GS Trophy wurden die Teilnehmer richtig nass!
Am dritten Tag der GS Trophy wurden die Teilnehmer richtig nass!
(Foto: BMW)

Auch der dritte Tag begann bereits um 6 Uhr in der Früh. Der schönste Unterschied zu den vorherigen Tagen war das sonnige Wetter, welches sie den ganzen Tag über begleitete. Nach den ersten 55 Kilometer Fahrt stand die Sonderprüfung „Motrorrad-Abschleppen“ an.

Auf einer staubigen und steinigen Sandpiste musste ein Teamfahrer, der nur einen an den Fußrasten befestigten Spanngurt nutzen durfte, die GS seines Teamkollegen über mehr als zwei Kilometer vom Start bis zum Ziel hinter sich herziehen. Wer anhielt oder stürzte, wurde unverzüglich mit Strafpunkten sanktioniert. Die Zeit wurde erst gestoppt, nachdem beide Motorräder das Ziel erreicht hatten. Das Team, das es am schnellsten den Berg hinauf schaffte, wurde Tagessieger. Nur fünf der 16 Teams schafften es ohne Strafpunkte den Berg hinauf. Sieger dieses Spiels war Team Frankreich mit einer Minute Vorsprung.

Auf der nachfolgenden 60 Kilometer langen Fahrt rutschte ein übereifriger Journalist in einer Kurve eine Schlucht hinunter. Andere Teilnehmer halfen ihm, die GS wieder zurückzubefördern. Glücklicherweise blieben Fahrer und Motorrad unversehrt und konnten nach kurzer ärztlicher Untersuchung die Tour fortführen.

Als nächstes folgte die Sonderprüfung "Water Bear". Die Teilnehmer mussten ihre GS über einen schnell fließenden Fluss voll glitschiger Felsen befördern. Ein Fahrer lenkte, während die anderen Teammitglieder die ganze Zeit Kontakt mit dem Motorrad halten mussten. Auf der Jagd nach der schnellsten Zeit wurden sie bis auf die Haut nass. Gewinner war das Team Österreich/Schweiz.

Bis zur abschließenden Sonderprüfung waren noch weitere 185 Kilometer zurückzulegen - 115 Kilometer davon bestanden aus einer Offroad-Piste. Der schwierigste Abschnitt war ein als „schwarze Piste“ klassifizierter, äußerst schmaler Waldweg mit steilen Anstiegen auf losem Gestein. Eine gewundene Piste führte schließlich bis zum Ufer des Lake Christina hinunter. Bei der „Paddleboard Challenge“ mussten die Teams vom Ufer aus ins Wasser sprinten, auf ihre Boards steigen und um eine Boje herum wieder zurück zum Ufer paddeln. Sieger war schließlich das Team Mittel- und Osteuropa.

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Gesamttagessieger aber war Team Südafrika, das bei den drei Sonderprüfungen zwei Mal den vierten und einmal den zweiten Platz belegt hatte. Team-Fahrer Ruan de Lange: „Der heutige Tagessieg macht uns überglücklich! Unser Team-Journalist Stefan Boshoff war Teilnehmer der GS Trophy 2010. Er hatte uns erklärt, dass die erfolgreichste Strategie bei diesem Event darin besteht, in allen Aufgaben gleich bleibend gute Leistungen zu bringen. Das hat sich heute ausgezahlt und wir sind Team Mittel- und Osteuropa ganz dicht auf die Pelle gerückt. Jetzt müssen wir an den kommenden vier Tagen einfach so weitermachen!

Der Tag klang schließlich mit Livemusik und einem Essen in der Gemeindehalle von Christina Lake aus. Am vierten Tag erwartet die Teilnehmer eine Reihe weiterer Sonderprüfungen und lokaler Herausforderungen, denn einige werden vor großem Publikum stattfinden.

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