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BMW GS Trophy (Tag 4): Team Ceeu baut seinen Vorsprung aus

| Redakteur: Sophia Stölting

Am vierten Tag der GS Trophy überzeugte erneut das Team Ceeu (Central Eastern European Union) und gewann alle drei Sonderprüfungen des Tages.

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Bei der Sonderprüfung „Holzfällerspiele“ hatten alle Teilnehmer viel Spaß.
Bei der Sonderprüfung „Holzfällerspiele“ hatten alle Teilnehmer viel Spaß.
(Foto:BMW)

Mit 8 Uhr war die Abfahrtszeit am Christina Lake an Tag vier deutlich später als sonst und die Fahrer somit deutlich ausgeruhter. Nach einem traditionellen kanadischen Frühstück, das ihnen die örtliche Community serviert hatte, war auch die Stimmung bestens.

Die erste Fahrt des Tages folgte 75 Kilometer lang dem Gleisbett der früheren Strecke des Columbia and Western Railway, der den Christina Lake mit Castlegar verband und zog sich im Bogen durch die Bergtäler. Wegen dichter Staubwolken und vereinzelter, tiefer Schotterpassagen stürzten jedoch einige Fahrer. Zum Glück blieben alle unverletzt, ihre Motorräder wurden nur oberflächlich beschädigt.

Nach 30 Kilometern weiterer Fahrt folgte die zehnte Sonderprüfung: Pionierbrücke. Hier mussten drei Teammitglieder und ihr Teamjournalist eine der Motorräder in einem Wettlauf gegen die Uhr über einen schmalen, steinigen Weg bergauf und bergab schieben. Die schnellste Zeit erzielte Team Mittel- und Osteuropa.

Anschließend folgten die Teams weiteren 45 Kilometern der ehemaligen Eisenbahnstrecke und erreichten die „schwarze Piste“. Im Zickzack ging es durch schwieriges Gelände und dichtes Laubwerk steil bergauf. Alle Teilnehmer meisterten die Strecke und waren begeistert.

Danach ging es in rasanter Fahrt zum Städtchen Nelson, wo die Teilnehmer am Ufer des Lake Kootenay die Sonderprüfung „Holzfällerspiele“ erwartete. Passend zum Gastgeberland mussten die 16 Teams Herausforderungen wie Axteinwurf, Arbeit mit der Querschnittsäge und Baumstammrollen meistern.

Das Team Kanada war zwar, wie zu erwarten sehr gut, doch sie verloren um Haaresbreite den Sieg gegen Team Mittel- und Osteuropa, welches auch den Fotowettbewerb für sich entscheiden konnte.

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In Nelson wurde das Spektakel von zahlreichen Besuchern verfolgt, die in die Stadt gekommen waren, um die GS Trophy in Aktion zu erleben und die Teilnehmer anzuspornen. Unter den Zuschauern waren auch drei Teilnehmer der Trophy 2012 in Südamerika. Chad Yoshitomi nahm die lange Anreise aus Alaska auf sich, um Team USA anzufeuern, Adrian Tobler, der vor zwei Jahren für das Team Kanada antrat, unterstützte das Gastgeberland.

Auch Marc-André Octeau, 2012 ebenfalls Mitglied von Team Kanada, wurde heute in Nelson willkommen geheißen. In der Frühphase der GS Trophy in Südamerika hatte er sich eine Verletzung zugezogen. Darum fiel er für den Rest der Trophy aus und fragte nun die Veranstalter, ob er vorbeikommen und einen Teil der diesjährigen Trophy mitfahren dürfte.

„Ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen Fahrern, die an drei verschiedenen GS Trophys beteiligt waren“, meinte er. „2010 qualifizierte ich mich für das Team, doch dann wurde meine Frau schwanger. Und weil der Entbindungstermin mit der Trophy kollidierte, musste ich auf meinen Platz im Team verzichten. Dann qualifizierte ich mich 2012 erneut für Team Kanada, aber nach einem Crash bei der Motocross-Sonderprüfung waren alle meine Trophy-Träume ausgeträumt. Und jetzt bin ich wieder da – bei der Trophy des Jahres 2014. Die Organisatoren haben mich eingeladen, an den drei letzten Tagen an ihrer Seite mitzufahren. Darauf bin ich sehr stolz!“

Die Ergebnisse des vierten Tages wurden beim Abendessen in der Kootenay Lakeview Lodge verkündet: Team Mittel- und Osteuropa konnte seine Führung in der Punktetabelle klar behaupten.

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