BMW-Motorrad strebt nach neuen Märkten

Neue, Lifestyle-orientierte Markenstrategie für mehr Wachstum

| Autor / Redakteur: sp/x / Chris Sternitzke

Go Global: BMW Motorrad will weiter wachsen. Dazu wurde in Kapstadt die Kampagne „Make Life a Ride“, vorgestellt.
Go Global: BMW Motorrad will weiter wachsen. Dazu wurde in Kapstadt die Kampagne „Make Life a Ride“, vorgestellt. (Foto: Donford)

Der bayerische Motorradhersteller will in den nächsten Jahren auch in Asien und Südamerika Fuß fassen und entwickelte dafür eine neue Strategie des Markenauftritts. Die ist nicht von Technik geprägt. In Südafrika wurde die Kampagne zur neuen Strategie erstmals umgesetzt.

90 Jahre nach der Firmengründung bringt die Motorraddependance von BMW neues Leben in ihre Absatzstrategie: „Wir wollen nicht nur neue Kunden in bereits etablierten Märkten, sondern auch neue Märkte gewinnen“, hatte BMWs oberster Zweiradler Stephan Schaller bereits mehrfach anklingen lassen.

„Make Lifa a Ride“: Premiere in Kapstadt

Die gerade in Südafrika vorgestellte neue Kampagne „Make Life a Ride!“ fußt auf mehreren Komponenten: So sollen die bereits existierenden Händler auf ein neues Ladenkonzept umrüsten, denn es soll Lifestyle dort einziehen, wo bislang Technologie Vorrang hatte. Wie das ausschauen kann, nahm Schaller in Kapstadt in den neuen Räumen von Donford Motorrad in Augenschein: Gleich rechts vom Eingang soll ein Café- und Imbissbereich auch solche Gäste in den Zweiradladen locken, die bislang mit Motorradfahren noch nichts am Hut haben. „Wir haben in unserem bereits existierenden Geschäft in Stellenbosch die Erfahrung gemacht, dass das von den Leuten gut angenommen wird, wenn die gastronomische Leistung top ist“, erklärt Leon Potgieter.

Umgerechnet rund drei Millionen Euro hat er gemeinsam mit seinem Partner Mark Philp in die Umgestaltung der bestehenden Räumlichkeiten investiert und dabei eng mit BMW Motorrad zusammengearbeitet. Nicht mehr Perfektion bis ins letzte Detail war dabei gefragt, sondern ein lässiges, atmosphärisches Ambiente. So finden sich beispielsweise unverputzte Wände an Stellen, die nach den bisher gültigen Vorstellungen glatt-weiß-nüchtern gestaltet worden wären. Die Lampen im Cafébereich sind alle aus Getriebebauteilen des Modells R 1200 GS individuell angefertigt worden.

Weiterhin Funktionalität, doch mehr Erlebnis

Natürlich gibt es weiterhin die funktionalen Fahreranzüge zu kaufen, aber dazuhin sind nun auch lifestylige, individuell beschaffte Jacken, T-Shirts oder Tücher zu haben, die man auch jenseits des Motorradfahrens tragen kann. Auch die Illustrationen an den Wänden haben nicht mehr Motorräder oder Details von ihnen zum Gegenstand, sondern sollen das Erlebnis Motorradfahren vermitteln.

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