BMW Motorrad: Von Sturzwarnern und Ampelassistenten

Science-fiction im Motorradbau ist bereits Realität

08.07.2011 | Redakteur: Stephan Maderner

Von wegen Science-fiction: In punkto Sicherheit sind wir bei BMW-Motorrädern längst in der Zukunft angekommen.
Von wegen Science-fiction: In punkto Sicherheit sind wir bei BMW-Motorrädern längst in der Zukunft angekommen.

Heute sind technische Innovationen, die Motorradfahren sicherer machen sollen, für praktisch alle Motorradfahrer ein wichtiges Kaufargument.

Für Generationen von Motorradfahrern gilt BMW Motorrad als tonangebend, wenn es um die Belange der Sicherheit beim Motorradfahren geht. Heute sind technische Innovationen, die Motorradfahren sicherer machen sollen, für praktisch alle Motorradfahrer ein wichtiges Kaufargument. Die BMW Motorrad Forschung arbeitet ständig daran, beim Bau von neuen Motorrädern stets ein Mehr an Sicherheit hinzuzugewinnen. Die Bayern haben sich bereits seit den 70er-Jahren aktiv zur Motorradsicherheit bekannt. Der Einsatz für mehr Sicherheit begann 1976 mit dem bei BMW Motorrad entwickelten Motorradhelm. Als weitere Meilensteine folgten 1986 die eigene Fahrerausstattung und 1988 das weltweit erste Motorrad ABS. Seit 2005 ergänzen weitere Bausteine die aktive Sicherheit von BMW-Bikes: die Reifen Druck Control RDC, die Schlupfregelung ASC und das Xenon-Abblendlicht.

Im Fahrerausstattungsbereich tragen neben den von BMW entwickelten NP-Protektoren für die Motorradanzüge die neue Helmgeneration und das 2007 eingeführte Neck Brace System zur passiven Sicherheit bei. Heute gehört das ABS in der gesamten Modellpalette von BMW Motorrad entweder bereits zur Serienausstattung oder zur Sonderausstattung ab Werk. Im Falle der BMW S 1000 RR markierte das für die Belange supersportlicher Fahrer weiterentwickelte System in Form des Race ABS im Jahr 2009 einen neuen Höhepunkt der technischen Entwicklung.

Zeitgleich stellte BMW Motorrad das Dynamic Traction Control System (DTC) vor, eine Erweiterung der BMW Motorrad Automatic Stability Control (ASC). Zum ersten Mal im Serienmotorradbau bezieht die DTC die Schräglage des Fahrzeugs als zusätzlichen Parameter mit ein. Dadurch kann das Antriebsregelsystem das Motorrad speziell bei Kurvenfahrt noch sensibler stabilisieren.

Sicherheit für Luxustourer

Weiteres aktuelles Beispiel der umfassenden Sicherheitsphilosophie von BMW ist das Modell K 1600 GT/GTL. Heute verfügen die beiden Luxustourer entweder im Serienumfang oder als Sonderausstattung bereits ab Werk über zahlreiche Sicherheitsmerkmale. So bietet das Bremssystem in Verbindung mit dem ABS den höchstmöglichen Standard in puncto Verzögerung, Dosierbarkeit, Standfestigkeit und Regelverhalten. Mit den drei vom Fahrer wählbaren Fahrmodi „Rain“, „Road“ und „Dynamic“ stehen zudem drei völlig unterschiedliche Motorcharakteristiken bezüglich Gasannahme und Drehmomentangebot zur Verfügung. In Verbindung mit der DTC führt dies insbesondere bei nasser oder rutschiger Fahrbahn zu einer deutlich verbesserten Traktion durch kontrollierten Leistungseinsatz sowie Schlupfregelung.

Fahrwerkstechnisch optimiert das elektronisch einstellbare Fahrwerk ESA II die Anpassung von Federung und Dämpfung an die Beladungs- und Straßenzustände. Durch die Neutralisierung von Beladungszuständen wird insbesondere eine nochmals gesteigerte Fahr- und Bremsstabilität erreicht. Neben ABS, DTC und vom Fahrer wählbaren Motorcharakteristiken bieten die K 1600 GT/GTL als erste Serienmotorräder der Welt ein adaptives Kurvenlicht (Sonderausstattung). Hierbei wird über die Erkennung der Schräglage und der Nickbewegungen des Fahrzeugs eine verbesserte Ausleuchtung der Straße in Kurvenfahrt und damit ein Zugewinn an aktiver Fahrsicherheit erzielt. Erstmals finden bei K 1600 GT/GTL auch die so genannten Lichtleitringe und damit die für BMW-Autos typischen Standlichter Verwendung.

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