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BMW: Neues Gewand für die Berliner Motorenwerke

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Martina Eicher

Die BMW-Niederlassung Berlin landete unter den Top Ten beim »bike und business«-Award „Motoradhändler des Jahres 2014“.

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Das Motorradteam der BMW-Niederlassung Berlin kann sich über perfekte Arbeitsbedingungen freuen.
Das Motorradteam der BMW-Niederlassung Berlin kann sich über perfekte Arbeitsbedingungen freuen.
(Foto: Jan Rosenow)

Bitte nicht neidisch werden: Für einen selbstständigen Motorradhändler sind die Dimensionen, in denen ein Weltkonzern wie BMW denkt, nur schwer zu fassen. Nicht weniger als 65 Millionen Euro hat der Hersteller in seine neue Berliner Niederlassung mit der schönen Adresse Messedamm 1 investiert. Auch wenn BMW eine „nachbarschaftsverträgliche Architektur“ angestrebt hat und keinen „Tempel“ bauen wollte, wie Niederlassungsleiter Wolfgang Büchel beim Jurybesuch erklärte, so sind die Dimensionen schon verdammt beeindruckend. Drei einzelne Bauwerke für die Marken BMW, Mini und BMW Motorrad mit jeweils sechs Stockwerken und 46.000 Quadratmetern Geschossfläche stehen für Verkauf und Service bereit. Über 300 Mitarbeiter geben der Marke in Berlin ein Gesicht. „Der Plan ist, eine Achse zwischen Werk und Verkauf zu schaffen. Wir wollen gemeinsam die Motorradflagge hissen“, sagt Wolfgang Büchel.

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Schiere Größe und eine beeindruckende Architektur sind es aber nicht unbedingt, was Motorradfahrer von ihrem Händler wollen. Und so lautet die Aufgabe, das erst im Mai 2014 eröffnete Haus mit Leben zu erfüllen.

Dazu muss man die Motorradfahrer der Bundeshauptstadt überhaupt an den neuen Standort locken. Die erste Gelegenheit dafür bot die große Eröffnungsfeier mit rund 12.000 Besuchern, auf der ein Stuntfahrer den Gästen richtig einheizte. Außerdem gab es Eröffnungsangebote wie einen 300-Euro-Gutschein bei jedem Fahrzeugkauf – ob neu oder gebraucht. Auch die Aktion „Wir räumen auf – Sie räumen ab“ trug zur Bekanntheitssteigerung bei: Das Haus bot Bestandsmotorräder zu Sonderpreisen an und machte die Aktion per Zeitungsbeilage und Radiowerbung bekannt – sprach also bewusst Neukunden an.

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