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BMW setzt Scooter-Kunden unter Strom

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Auf der Oberseite des Batteriegehäuses sind die für den Elektroantrieb erforderlichen elektrotechnischen Komponenten installiert. Die externe Batterieelektronik sammelt und überwacht sowohl im Fahr- als auch im Ladebetrieb permanent sämtliche Daten wie Temperatur und Spannung der Batteriezellen. Die Leistungselektronik fungiert als so genannter Fahrtregler und übernimmt die Ansteuerung der E-Maschine. Neben dem ISO-Wächter zur Isolationsüberwachung, dem Hochvoltindikator und dem Hochvoltverteiler stellt der DC-DC-Wandler eine weitere Komponente dar. Er dient zur Umwandlung der Hoch- in Niederspannung zur Versorgung des 12-Volt-Bordnetzes und insbesondere der Steuergeräte.

Speicher wird luftgekühlt

Im Fahrbetrieb sind die E-Maschine sowie die Leistungselektronik flüssigkeitsgekühlt, während des Ladevorgangs gilt dies für das Ladegerät. Eine elektrische Kühlmittelpumpe stellt die Zirkulation der Kühlflüssigkeit durch den Kühler sicher. Während bei elektrisch angetriebenen Pkw zur Kühlung des Speichers üblicherweise ein Kältemittel zum Einsatz kommt, wird beim Konzeptfahrzeug BMW E-Scooter aus Platzgründen eine Luftkühlung verwendet.

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Sicherheit geht vor

Als einer der ganz wenigen Motorradhersteller kann BMW Motorrad bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen auf die Erfahrungen und das Know-how im hauseigenen Pkw-Bereich zurückgreifen. Synergien ergeben sich bei der Entwicklung des Konzeptfahrzeugs BMW E-Scooter nicht nur durch die Übernahme technischer Komponenten, sondern insbesondere auch im Bereich der Hochspannungstechnik und den damit verbundenen Sicherheitsanforderungen. Erstmals kommen hier die von den führenden Automobilherstellern erarbeiteten Standards für Hochvoltsicherheit (über 60 Volt) und Funktionssicherheit bei einem Zweirad mit elektrischem Antrieb zum Einsatz.

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