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BMW tauscht Castrol gegen Shell

| Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Ab 2015 setzt der Autokonzern in Sachen Zwei- und Vierradschmierstoffe auf den holländisch-englischen Konzern. Bisher war Castrol der „einzig empfohlene Lieferant“.

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Künftig empfieht BMW seinen Kunden Shell-Öle.
Künftig empfieht BMW seinen Kunden Shell-Öle.
(Foto: Shell)

Der Schmierstoffhersteller Shell erhält zum Jahreswechsel nach eigenen Angaben den Status des einzigen empfohlenen Lieferanten der BMW Group für Motoröle im Aftersales-Geschäft der Marken BMW, BMW i, Mini und BMW Motorrad. Damit löst Shell im Service den bisherigen BMW-Schmierstoffpartner Castrol ab, mit dem die Bayern seit 1999 eine enge strategische Partnerschaft pflegten. Ab 2015 erhalten die Kunden Shell-Produkte bei den weltweit 3.500 BMW-Partnern.

Die Öle entsprechen laut Shell den aktuell gültigen Anforderungen des Autokonzerns an Motoröle und basieren auf der „Pure Plus Technology“. Dabei handelt es sich um ein patentiertes Verfahren, mit dem Erdgas in kristallklare GTL-Grundöle umgewandelt wird (Gas-to-Liquid). Hergestellt werden diese Grundöle in der Pearl-GTL-Anlage in Katar, einem Partnerunternehmen von Shell und Qatar Petroleum. Grundöle machen bis zu 90 Prozent eines jeden Motorenöls aus.

Seine Zweiradprodukte („Shell Advance“), die der Schmierstoffproduzent bisher ausschließlich über die SAV GmbH vermarktet hatte, sind zudem seit dem 1. November auch über die Shell-Markenpartner und ausgewählte Autoteile-Großhändler verfügbar.

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