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Bremssattelkorrosion: Rückruf bei Royal Enfield

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Ein bereits von BMW bekanntes Problem ist nun auch für den indischen Hersteller relevant. Der Rückruf findet in zwei Etappen statt.

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Betroffen vom Royal-Enfield-Rückruf sind die Modelle Continental 650 GT...
Betroffen vom Royal-Enfield-Rückruf sind die Modelle Continental 650 GT...
(Bild: Stephan Maderner/»bike und business«)

Royal Enfield hat einen Rückruf für weltweit etwa 15.200 Motorräder vom Typ Interceptor 650, Continental GT 650 und Himalayan angekündigt. Problem sind möglicherweise korrodierende Bremssättel, verursacht durch Streusalz beim Einsatz der Maschinen im Winter. Die Korrosion führe zu einem Schaden in der Kolbenbohrung des Bremssattels und könne zu einem ungewöhnlichen Bremsgeräusch, erhöhtem Bremswiderstand und in Ausnahmefällen zu einer Beeinträchtigung der Bremswirkung führen, hieß es in einer Mitteilung des indischen Herstellers. Die Ursache ist bereits von einem BMW-Rückruf bekannt.

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Der Rückruf findet in zwei Etappen statt. Zunächst bittet Royal Enfield Besitzer potenziell betroffener Motorräder zu einer kostenlosen Inspektion der vorderen und hinteren Bremssättel in die Vertragsbetriebe. Dort reinigen Mitarbeiter die Bremssattelbaugruppe und tauschen sie bei Bedarf aus. „In einer zweiten Phase sollen bis Ende des Jahres die Bremssättel durch ein entsprechendes verbessertes Bauteil ersetzt werden“, kündigte das Unternehmen an. Stückzahlangaben zum deutschen Markt liegen noch nicht vor.

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 Niko Ganzer

Niko Ganzer

freier Journalist und Blogger (kfz-rueckrufe.de)