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Bricht Eishin das (Yamaha)-Eis?

| Autor / Redakteur: Stephan Maderner / Valeria Schulte-Niermann

Selten hat ein Telefonat bei mir eine solche Sehnsucht nach Motorrad ausgelöst wie das kürzlich mit dem KTM-Händlerverbandsvorsitzenden Robert Labinsky.

(Bild: ©evan_ers/Fotolia.com [M] – Haselmann)

Ich bekam den Inhaber von Roadstar Motorcycles aus Fürth am Dienstag noch rechtzeitig an die Strippe, bevor er sich mit einer Gruppe von Kunden mit Offroad-Motorrädern in die tunesische Wüste nicht aus, sondern in den Staub machte.

Plus 25 Grad, Sonnenschein und blauer Himmel, schwärmte mir „Robby“ vor. Vor meinem geistigen Auge tauchte sofort eine verträumte Oase mit Dattelpalmen auf. Sand und Solar satt, orangene KTMs, coole Kerle, die gerade an einem Kokosdrink nippen. Mann, hat der es gut. Zwei Wochen in südlicher Atmosphäre durch die Wüste heizen. Abenteuer pur, während sich bei uns in Würzburg die Eisschollen an der Alten Mainbrücke aufstauen und die Batterieerhaltungsgeräte an den Garagen-Bikes Höchstarbeit verrichten.Manchmal bringt der Job als Händler ja wirklich noch Vorteile mit sich. Klar, eine derartige Kundenveranstaltung ist kein Zuckerschlecken. Ein solches Event, zumal im Ausland, will richtig geplant und logistisch abgewickelt sein. Das verlangt immer einen hohen persönlichen Einsatz, der viel Zeit und Power beansprucht. Doch so nah am Kunden sein zu können, ist Gold wert. Händler stellen sich auf eine Stufe mit ihren Kunden, organisieren und planen für sie, liefern ihnen Abenteuerfeeling frei Haus und sorgen für kameradschaftliche Atmosphäre – die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Motorradbusiness.

Stolz bin ich diese Woche auch, dass es „bike und business“ als erstem Medium gelungen ist, ein Interview mit dem neuen Präsidenten von Yamaha Motor Deutschland zu bekommen. Eishin Chihana ist der neue Hoffnungsträger für die deutschen Yamaha-Händler, weil er ganz offensichtlich deren Sorgen und Wünsche ernst zu nehmen scheint. Bei meinem Facebook-Freund Tony Henkel, Yamaha-Händler in Suhl, habe ich gesehen, dass der neue japanische Boss bereits bei ihm vor Ort zu Besuch war. Weiter so Chihana-san, Sie sind auf dem richtigen Weg!

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