Buckelwale, Autodata for Motorcycles und das 25.892ste Foto des Chefredakteurs

Anmerkungen zu aktuellen Branchenthemen

| Autor: Stephan Maderner

Projekt TBM = Triple Black Maderner. Mal schauen, was man so alles an eine serienmäßig vollausgestattete BMW R1 200 GS Triple Black noch so alles dranbauen kann. Schlüsselübergabe von Christian Ebert an Stephan Maderner in Höchberg.
Projekt TBM = Triple Black Maderner. Mal schauen, was man so alles an eine serienmäßig vollausgestattete BMW R1 200 GS Triple Black noch so alles dranbauen kann. Schlüsselübergabe von Christian Ebert an Stephan Maderner in Höchberg. (Bild: Stephan Maderner)

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (KW 36/2016). Folge 444: Mann , hat das gut getan. Zwei Wochen raus aus dem Büro und den Nordosten der USA erkundet. Die Niagarafälle, das großartige Boston, Portland (Maine), das San Francisco des Ostens, Buckelwale im Golf von Maine, Harley-Davidsons mit dem SUV hinterhercruisen und die köstlichen Lobsters – das waren die Highlights meiner Auszeit. Mit amerikanischer Lässigkeit greife ich nach meinem Jahresurlaub nun im heißen Motorradherbst an. Die wird auch...

...dringend benötigt, um den bevorstehenden Stress bewältigen zu können. Die Intermot-Ausgabe von »bike und business« sowie die Sonderausgabe „Wer liefert was“ drängt mit dem Redaktionsschluss. Die Jurysitzungen für die beiden Awards „Motorradhändler des Jahres“ und „Bike Woman of the year“ wollen vorbereitet sein.

Nächste Woche Dienstag dann Besuch der Automechanika in Frankfurt. Automechanika? Ja, richtig gelesen! Auf der Auto-Aftermarketmesse gibt es nämlich tatsächlich auch Werkstattausrüster, die interessante Produkte für die Zweiradszene vorstellen. Zum Beispiel Autodata UK: Vorgestellt wird ein neues, optimiertes Informationssystem für Motorräder. „Autodata for Motorcycles“ wird über 61 Motorradhersteller und 8.051 Modelle der Jahre 1976 bis 2016 abdecken. Wie das Werkstatt-Onlinetool soll auch Autodata for Motorcycles einen einfachen und unmittelbaren – und geräteübergreifenden – Zugriff auf umfassende und präzise technische Daten ermöglichen.

Was sonst noch geschah diese Woche? Nun, seit Montag bin ich stolzer Besitzer einer neuen BMW R 1200 GS Triple Black. Modelljahr 2017, Euro 4 konform. Christian Ebert vom Motorradhaus Ebert in Höchberg drückte mir die Schlüssel persönlich in die Hand. Die ersten Kilometer mit meinem neuen Baby habe ich sehr genossen. Der Jet-Lag war wie weggeblasen. Über den Schmerz, mich von meiner geliebten Triumph Tiger 1050, zu trennen, habe ich ja bereits an dieser Stelle geschrieben. Doch war es nach fast acht Jahren an der Zeit, sich mal ein neues Moped anzuschaffen. Ich gehe mit gutem Beispiel voran, denn mittlerweile werden Motorräder hierzulande über elf Jahre lang gehalten, bevor man sich ein neues anschafft. Bei der Vielfalt an Bikes, die derzeit auf dem Markt angeboten werden, ist das doch eigentlich vieeeel zu lang. Auf der Intermot in Köln sowie auf der Eicma in Mailand erwarten wir erneut ein Produktfeuerwerk, das die Kauflust stimulieren sollte und diesen Wert nachg unten drücken sollte.

Ins Leben gerufen habe ich mit dem Kauf meiner BMW das Projekt TBM. Will heißen: Triple Black Maderner. Der Tenor: Mal sehen, was man an einer bereits voll ausgestatteten GS sonst noch so alles verbauen kann. Das Projekt wird auf der Intermot in Köln auf dem Stand von SW-Motech ausgestellt sein. Verbaut werden jetzt erst einmal viele attraktive Teile des Rauschenberger Zubehörspezialisten, eine elektronische Nomad-Black-Auspuffanlage von Jekill & Hyde und grobstollige „Capra“-Reifen des Anbieters Anlas. Achim Marten vom IVM kommentierte auf Facebook dazu: „Ich glaube, da findest Du tatsächlich in jedem Bundesland einen Spezialanbieter für GS-Parts. Schönes Projekt!“

Liefern Sie uns Ihre Intermot-Fakten

Themenwechsel: Für unsere Berichterstattung über die Intermot-Highlights sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Zubehör- und Bekleidungshersteller sowie Werkstattausrüster und Dienstleister – und natürlich auch die Motorradproduzenten – haben die Möglichkeit, Presseinformationen und Bilder über Neuheiten für die kommende Saison an die Redaktion zu schicken. Kontakt: jan.rosenow@vogel.de. Wir freuen uns über zahlreiche Rückmeldungen! Zögern Sie nicht und impfen uns sofort mit ihren Produkthighlights.

Selbstbeweihräucherung des Chefredakteurs?

Noch ein Wort in eigener Sache: Jüngst bewertete ein Leser unseren Newsletter. Danke dafür. Ich will Ihnen diese Meinung nicht vorenthalten, auch und gerade, weil sie meine Person betrifft: „Bitte künftig etwas mehr Bike und Business und etwas weniger Beweihräucherung der eigenen Großartigkeit des Herrn Chefredakteurs. Ist auf die Dauer anstrengend, in jedem zweiten Artikel sein Gesicht und seinen Bericht und seine Meinung und und und und zur Kenntnis zu nehmen. Generell ist hier zu viel Werbung in eigener Sache unterwegs. Einige Themen sind sehr informativ, andere wieder nackte Eigenwerbung gewisser Händler und/oder Hersteller. Außerdem: Werden die Inhalte durch das 25.892ste Foto des Herrn Chefredakteurs relevanter?“

Soweit das konstruktive Feedback des Lesers, dem wir uns gerne stellen. Immerhin brachte er noch drei Sterne für den Newsletter ein! Die Häufigkeit meines Konterfeis in dieser Rubrik ist tatsächlich so gewollt. Sie heißt ja auch „Stephans Speedlog“ und ist eindeutig als Tagebuch des Chefredakteurs deklariert. Wer heute und auch in den nächsten Ausgaben mein 25.893stes Bild also nicht sehen möchte, klickt einfach weiter. Ich gebe dem Kritiker recht, dass es im Newsletter um Substanz und weniger um Selbstdarstellung gehen muss. Und okay, wenn Sie mein Gesicht im Rahmen der Berichterstattung zur »bike und business«-Motorradtour, über die Fachtagung „bike und business“ oder andere Events öfter mal entdecken, dann liegt das daran, dass ich mittendrin im Branchengeschehen bin. Ich möchte aufzeigen, dass ich keiner bin, der vom grünen Tisch aus schlaue Kommentare schreibt, sondern mich direkt vor Ort im Handel, bei der Industrie, auf Messen etc. substanziell informiere oder mich am oder live und in echt mit dem Produkt auseinandersetze. Der Redakteur als Marke, das bin ich, ja. Und wurde dafür 2014 von der Deutschen Fachpresse sogar mit einem Award dekoriert. Aber ich bin beliebe keiner, der online oder in gedruckter Form selbstverliebt auf sein Konterfei starrt. Meine Pubertät liegt mindestens vierzig Jahre zurück.

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