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Bundesfachschule bietet Meisterschüler duale Ausbildung

| Autor / Redakteur: Dieter Thurm / Martina Eicher

An der Bundesfachschule für Zweiradtechnik in Frankfurt werden die angehenden Meister nicht nur theoretisch auf die Prüfung vorbereitet.

Ohne Lap-Top keine Überprüfung. (Foto: dt-press)
Ohne Lap-Top keine Überprüfung. (Foto: dt-press)

Duale Ausbildung ist eines des wesentlichen Merkmale im Handwerk. In diesem Sinne praktiziert auch die Bundesfachschule für Zweiradtechnik in Frankfurt ihre Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfung. In zwei Gruppen aufgeteilt wurde den aktuellen Kursteilnehmern der Fachrichtung Motorrad das Thema Diagnose und Fehlersuche im Zünd- und Einspritzsystemen bei Suzuki-Motorrädern vermittelt. Technical Trainer Norbert Koch von Suzuki International Europa in Bensheim, kam für zwei Tage als Dozent nach Frankfurt. Zuerst in der Theorie, und danach in der Praxis, zeigte er an dafür vorbereiteten Suzuki-Zweirädern auf, wie und wo vorzugehen ist. Vom "Burgmann-Roller" bis zur "Bandit" waren insgesamt sechs Maschinen vorhanden, an denen es zu prüfen und zu schrauben galt. Die Fahrzeuge waren mit sechs Fehler unterschiedliche Art versehen, welche gefunden und behoben werden mussten.

Im theoretischen Abschnitt stellte Koch dar, dass und wie zwischen Spulen- und Transistor-Zündung zu unterscheiden ist. Dass die Überprüfung von Zündanlagen mittels Oszilloskop, mittels Imrie-Tester oder mittels Ignition-Mate machbar ist, oder worin der Unterschied zwischen HKZ, BHKZ und MHKZ-Zündung besteht.

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Hinzu kamen Infos und Werte zu Lichtmaschinen, die heute üblichwerweise als Drehstrom Generator ausgebildet sind. Aufbau, Steuerung und Regelung mittels Thyristoren kamen auf den Tisch und wie diese Elemente zu prüfen sind. Ähnlich gab Koch Erläuterungen darüber, wie die Einspritz-Systgeme aufgebaut sind, wie sie arbeiten und überprüft werden können. Zum Teil hatte er auch zum Thema passende Teile und Baugruppen mitgebracht. Die gingen durch die Reihen und vermittelten Nähe zum Detail. In der Motorrad-Werkstatt der Bundesfachschule konnten sich jeweils Zweiergruppen mit den einzelnen Maschinen und den darin vorhandenen Fehlern beschäftigen. Sehr wichtig, sagte Koch, sei es, die durchgeführten Maßnahmen zu dokumentieren. Das dürfe keinesfalls vergessen werden, weil es auch der eigenen Sicherheit dient.

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