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Bundesfachschule startet mit vollem Haus

| Autor / Redakteur: Dieter Thurm / Martina Eicher

Fahrrad-Werkstatt wurde Aufgrund der großen Nachfrage erweitert

Wieder tritt ein neuer Meisterlehrgang an der Frankfurter Bundesfachschule für Zweiradtechnik an.
Wieder tritt ein neuer Meisterlehrgang an der Frankfurter Bundesfachschule für Zweiradtechnik an.
( Foto: Dieter Thurm )

Mitte Oktober fand an der Bundesfachschule Zweiradtechnik in Frankfurt der Start von zwei Vorbereitungskursen zu den Teilen eins und zwei auf die Meisterprüfung statt. Sowohl der Bereich mit Schwerpunkt Motorrad- als auch der Sektor mit Schwerpunkt Fahrradtechnik sind mit je 24 Teilnehmern komplett besetzt. Mehrere der Studenten durchliefen schon zuvor die Ausbildung für die Teile drei und vier, die alle Kandidaten bestanden.

Bernhard Gaidosch als Kursleiter in der Sparte Motorrad übernahm die ersten Unterweisungen vor vollem Haus. Gaidosch wies insbesondere darauf hin, dass es an der Schule in allen Bereichen klare Regeln gebe, die einzuhalten sind. Er empfahl, rasch einen Klassensprecher und dessen Stellvertreter zu wählen sowie eine Aufteilung in Arbeitsgruppen, um die im Unterricht benötigten Projekte im Team anzugehen. Dazu zeigte Gaidosch an Hand von Arbeiten aus vergangenen Kursen, wie solche Projekte aussehen können. Er warnte an dieser Stelle davor, Höhenflüge oder gegenseitiges Übertrumpfen anzupeilen. Das habe im besten Falle sehr hohe Kosten und in der Regel ganz massive Zeitprobleme zur Folge, denn die Abgabetermine für die Projekte könnten nicht verlängert werden.

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Schulleiter Jürgen Hunkeler führte den Kurs Fahrradtechnik in ähnlicher Weise ein. Hunkeler sagte unter anderem, es werde in diesem Unterricht den Teilnehmern, zu denen dieses Jahr auch eine Frau zählt, beigebracht, was die Betriebe von Meistern erwarten. Bei der Darstellung von Exkursionen zu einzelnen Firmen der Branche machte Hunkeler deutlich, welchen Stellenwert die Studenten dort haben und wie hoch sie bei diesen Firmen eingeschätzt werden. Weiter ging Hunkeler darauf ausführlicher ein, dass dieser Vorbereitungskurs auf die Meisterprüfung auch eine Vorbereitung für das Management eines einschlägigen Betriebes sei.

Bei der Besichtigung der Fahrrad-Werkstatt wies Hunkeler darauf hin, dass wegen des großen Interesses und der in letzter Zeit deutlich angestiegenen Zahl der Kursteilnehmer im Fahrradbereich die Werkstatt erweitert wurde. Es sind kurz vor Lehrgangsbeginn sechs weitere Arbeitsplätze geschaffen worden, sodass jetzt 24 Stationen zur Verfügung stehen. Auch die mechanische Werkstatt mit Dreh- und Fräs-Maschinen wurde besichtigt und deren Leiter Rudolf Sapouschek vorgestellt. Denn die Mechaniker im Sektor Fahrrad dürfen auch herstellen, zum Beispiel Rahmen. Was den Kfz-Leuten nicht erlaubt ist. Es werde also auch Zeiten geben, wo die Meisterschüler im Sektor Fahrrad an einer Drehmaschine arbeiten.

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