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Bundesfachschule Zweirad: 35 Jungmeister freigesprochen

Auf der Meisterfeier der Bundesfachschule Zweirad in Frankfurt am Main am 30. März gelangten 35 Meisterbriefe in die Hände des so dringend gebrauchten unternehmerischen Zweiradnachwuchses in Deutschland.

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Alle 35 Jungmeister, ihre Lehrkräfte und die Ehrenamtsträger des Zweiradhandwerks auf einem Bild vereint.
Alle 35 Jungmeister, ihre Lehrkräfte und die Ehrenamtsträger des Zweiradhandwerks auf einem Bild vereint.
(Bild: HWK Frankfurt/Wachendörfer)

„Geschlossene Gesellschaft“ und ein Smiley prangten in Kreideschrift auf einer Tafel neben dem Eingang des Restaurants Blau-Gelb am Ginnheimer Wäldchen in Frankfurt am Main. Gezeichnet: Das Handwerk – die Wirtschaftsmacht von nebenan. Geflaggt hatte auch der Rhein-Main-Campus der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und damit auch die Bundesfachschule Zweirad, die ihren Sitz im Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer in Frankfurt hat. Geehrt und freigesprochen wurden an diesem herrlich frühsommerlich-sonnigen letzten Samstagsabend im März die Jungmeister des Jahrgangs 2018/19 der Bundesfachschule Zweirad – 35 an der Zahl.

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Davon entfielen 19 auf die Fachrichtung Fahrrad und 16 auf Motorrad. Sehr erfreulich war die Tatsache – und sie fand uneingeschränkt lobend Anerkennung unter den vielen angereisten VIP-Gästen aus der Handwerksszene –, dass insgesamt vier Frauen ihren Meisterbrief entgegennehmen konnten, darunter drei toughe Motorradschrauberinnen!

„Sie sind als Fachkräfte gefragt bei Ihren Unternehmen“, rief HWK-Präsident Bernd Ehinger den frischgebackenen Meistern zu. In der Fachrichtung Motorrad waren dies: Maximilian Becker (Udenheim), Martin Behrens (Naumburg), Christopher Bellingradt (Löhne), Tom Draxler (Schaafheim), Alexandra Fechler (Fürth/Odenwald), Florian Frey (Schotten), Matthias Junge (Haibach), Manuel Kressirer (Kelkheim/Taunus), Maximilian Martin (Dogern), Christine Maurer (Frankfurt), Florian Reichmann (Schwalbach/Taunus), Benjamin Renzelmann (Neustadt a. d. Weinstraße), Christina Rubin (Berlin), Michael Schuppenhauer (Bad Sobernheim), Oliver Thull (Perl) und Patrick Hirt (Eimsheim).

Die Jungmeister aus dem Fahrradbereich: Patrick Archaki, Lorenz Bidon, Toralf Eichhorn, Magnus Fischer, Nils Freudenberg, Leopold Gangkofer, Swen Heil, Jasper Krause, Calwin Lanwer, Florian Meffert, Paul Janis Meißner, Emil Minor, Philipp Modigell, Sarah Oeler, Jan Paulus, Florian Presch, Dennis Schmied, Konrad Tischler, Alexander von Wiegen, Tobias Walter.

Vor dem Hintergrund der Digitalisierung forderte er die Jungmeister auf, ihr Wissen an die kommenden Generationen weiterzugeben. „Gerade im Zweirad-Bereich haben wir spannende Herausforderungen und raschen technischen Wandel, der mit Begeisterung und Leidenschaft angepackt werden muss.“ Das Zweirad-Handwerk trage enorm dazu bei, den Wirtschaftsstandort Deutschland zukunftsfähig zu gestalten, insbesondere beim zentralen Thema Verkehrsinfrastruktur und Mobility. Ehinger sagte, ein Gesamtverkehrsplan sei daher aus Sicht des Handwerks mehr als wünschenswert.

Bundesinnungsmeister Frank Döring erinnerte an seinen Großvater, der 1902 ein eigenes Handwerksunternehmen gründete und lieferte beredtes Zeugnis ab, was für eine gute alte Handwerkertradition auf deutschem Boden gepflegt werde. In seiner Rede hob er den weltweit anerkannten Vorbildcharakter der professionellen Zweiradausbildung in Deutschland hervor und ermunterte die Jungmeister, ihr frisch erworbenes Wissen verantwortungsvoll in der betrieblichen Ausbildung anzuwenden und sich auch für ehrenamtliche Tätigkeiten zu begeistern und zur Verfügung zu stellen.

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