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Bundesleistungs-Wettbewerb der Zweirad-Mechaniker in Frankfurt

| Autor / Redakteur: Dieter Thurm / Martina Eicher

Drei Bundessieger in zwei Bereichen.

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Die Bundessieger im Bereich Motorrad mit Schulleiter Jürgen Hunkeler
Die Bundessieger im Bereich Motorrad mit Schulleiter Jürgen Hunkeler
( Foto: dt-press )

Frankfurt am Main. In den Räumen der Bundes-Fachschule Zweiradtechnik in Frankfurt fand der Bundesleistungs-Wettbewerb der Zweirad-Mechaniker statt. Dazu angetreten waren je sieben Landessieger aus den Bereichen Fahrrad und Motorrad, sodass sich insgesamt 14 junge Leute um den Bundessieg bewarben.

Die Teilnehmer.

Im Fachbereich Motorrad nahmen Michael Behr (Baden-Württemberg), Sebastian Fath(Saarland),

Lutz Leuning (Niedersachsen), Joel Nutsua (Bremen), Maximilian Stadel (Rheinland-Pfalz),

Philip Weber (Bayern) und Benny Werner (Hessen) am Wettbewerb teil. Als Juroren/Prüfer waren Dipl.Ing. Bernhard Gaidosch und Thorsten Krader tätig.

Im Fachbereich Fahrrad kamen David Geisel (Hessen), Hannes Hüttmann (Bayern), Felix Mager (Baden-Württemberg), Michael Rampetsreiter (Rheinland-Pfalz), Maximilian Richter (Sachsen), Patrick-Arthur Socher (Niedersachsen) und Frank Stresemann (Nordrhein-Westfalen) nach Frankfurt. Hier wirkten Oliver Claus und Christoph Marquard als Jury/Prüfer.

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Die Aufgaben.

Für die Fahrrad-Zweirad-Mechaniker lautete die Ausgangslage so: Ein Kunde hatte ein Rad mit 7-Gang Getriebenabe mit Rücktritt erworben und gehört, dass an diesem Teil die Rücktritt-Bremse demontiert werden könne. Weiter war eine Inspektion nach Liste gewünscht. Zusätzlich wollte der Kunde wissen, in welchem Gang er die geringsten Reibungsverluste getriebeseitig hat und welche Geschwindigkeit er bei einer Trittfrequenz von 70 Kurbel-Umdrehungen/Minute in diesem Gang fährt (Umfang 220 cm).

Der Arbeitsplan sah vor, den Umbauwunsch zu überprüfen und eine Liste der benötigten Teile für den Umbau zu erstellen. Zu berechnen war die nötige Speichenlänge bei 3-fach Kreuzung für das Hinterrad. Weiterhin war die gefahrene Geschwindigkeit im direkten Gang zu ermitteln und das Hinterrad einzuspeichen. Eine Inspektion war durchzuführen und die Erstellung einer Rechnung anhand der ausgehändigten Daten. Hierfür standen vier Stunden Zeit zur Verfügung.

Im Motorrad-Bereich waren sieben Diagnose-, Wartungs- und Reparaturarbeiten an den dafür vorgesehenen Arbeitsplätzen durchzuführen. Mit dazu gehörender Dokumentation und unter Nutzung der am jeweiligen Platz vorhanden Unterlagen, sofern erforderlich. Es war ein so genannter Getriebesalat in Ordnung zu bringen, einen Rahmen galt es zu vermessen, ein Vorderbau war zu überprüfen und nach Absprache mit einem Prüfer zu reparieren. Ein nicht funktionierendes Bremslicht war zu reparieren und mehrere Regler/Gleichrichter zu prüfen, in ihrer Funktion einzuordnen und die jeweiligen Ladesysteme zu definieren. Letztendlich war eine TÜV-Vorbereitung zu treffen, und auch die so genannte E-Mobilität kam zum Zug. E-Roller waren ohne diagnosefähigem Batterie-Managementsystem geliefert worden. Die Aufgabe bestand in der Nachrüstung, der Roller sollte nach 30 Minuten wieder so hergestellt sein, dass er dem Kunden übergeben werden kann.

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